165Siebentes Buch.Schlaflos warst du in den Schatten,Conmors blauaugigte Tochter! Sulmalla ver-nahm den schreckbaren Schild, und stieg in derMitte der Nacht. Ihre Schritte waren gen AthasGebieter. “ Koͤnnen Gefahren seine kühne Seeleerschüttern!" Sie steht im Zweifel mit neigendenAugen. Der Himmel flammt mit all seinenSternen.Noch einmal erschallt der Schild! siestürzte. Blieb stehn. Wollt' sprechen. Verstummte.Sie sah ihn in Mitte seiner Waffen, sie glänztenzum Feuer des Himmels. Sie sah ihn dämmerndin seinen Locken, welche im nächtlichen Windesich hoben. Sie kehrte aus Furcht, ihre Schrittehinweg. “ Warum sollt' Erins Gebieter erwa-chen? du bist kein Traum in seiner Ruhe, o Toch-ter Inishunas.Noch schreckbarer erschallt der Schild.Sulmalla fährt auf. Ihr Helm fällt herab.Laut schallt Lubars Fels, wie der Stahl überihn rollt. Cathmor stürzend aus den Träumender Nacht, stieg zur Helfte unter seinem Baum'.Auf den Felsen, über ihm sah er die Bildung desMädchen. Ein rother Stern, mit funkelndenStrahlen, schaute durch ihr fliessendes Haar.„Wer kömmt durch die Nacht, zu Cath-morn in der Zeit seiner Träume? bringst dumir etwas vom Krieg!? wer bist du, du Nacht-sohn? stehst du, ein Schatten der Vorwelt, vor mir?eine Stimme aus den Falten einer Wolke, michwegen Erins Gefahren zu warnen?“ KeinL 3
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