Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
156
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Temøra.156von Bolga. Sein Name verbleibt in Atha,wie das ehrfurchtsvolle Gedächtniß der Geister.Schreckbar war ihre Gegenwart. Aber sie bliesenden Sturm hinweg. Nun laß die Stimme vonErin (*) die Seele des Königs erheben. Er,der durch die Schatten des Krieges geglänzt,und die Mächtigen in Staub' hingestreckt. Fo-nar von deinem graugipflichten Felsen, gieß dieGeſchichte der Vorwelt hinab: gieß ſie auf dasweitberandete Erin, wie es in der Breite herum-ruht.Kein Lied, " sagte Cathmor, " sollsteigen zu mir; auch Fonar auf dem Felsen vonLubar nicht sitzen. Die Mächtigen sind dorterlegt. Stöhrt nicht ihre stürzenden Geister.Weit, Malthos, weit entfern' den Klang vonErins Gesang'. Ich frolock nicht über denFeind, wenn er die Lanze zu heben aufhört. Mitdem Morgen schicken wir unsre Kräfte hinaus,auf seinen erschallenden Hügel ist Fingal erweckt.Wie Wellen von plötzlichen Winden ge-jagt, zog Krin bey der Stimme des Königs zu-rück. Tief gerollt im Felde der Nacht, verbrei-teten sie ihre summsenden Zünfte. Zu Zeiten saßein jeglicher Barde unter seinem Baum' mit derHarfe, sie hoben das Lied, und rührten die Sai-ten, jeder für den Führer, den er liebte. Voreiner(*) Die Stimme von Erin. Ein dichterischer Ausdruckfür den Irländischen Barden.