Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
115
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Viertes Buch115nig ist nah, er der in Gefahren überwindtZingal vom kriegrischen Selma! du Geistdes geschiedenen Conmor! sind deine Schrit-te im Busen der Winde! kommst du zu Zei-ten, zu andern Ländern, o Vater der betrüb-ten Sulmalla? du kommst! ich hab bey derNacht deine Stimme vernommen; da ich die Wel-len des strömigten Erin bestieg. Man sagt, dieGeiſter der Vaͤter (*) rufen die Seelen ihresGe-(*) Con=mor, Vater von Sul=malla, wurde in demKriege, von welchem Cathmor Inis=hung befreyte,getödtet. Lormar sein Sohn folgte ihm in der Re-gierung. Es war die Meinung der Zeiten, wennjemand in das äusserste Elend verfiel, daß die Gei-ster seiner Vorfahrer seine Seele abriefen. Diesetausserordentliche Tod hieß die Todten-Stimme,und das abergläubische Volk glaubt noch heut zu Tagedaran.Es ist kein Volk in der Welt, das mehr an Er-scheinungen und Rückkunft der Verstorbenen zu ihrenFreunden glaubte, als die alten Schottländer. DieLage ihrer Heimath hat wenigstens hieran so vielSchuld, als die gewöhnliche Leichtgläubigkeit einesunwissenden Volks. Sie weideten ihr Vieh in düsternun: