105Viertes Buch.er erzehlte Cairbars Gefahren. Cathmor spanntedie Segel in Cluba: aber die Winde waren inandern Ländern. Er blieb drey Tage auf der Kü-ste, und kehrte sein Aug gegen Conmors Halle.Er erinnerte sich der Tochter der Fremden, seineSeufzer ſtiegen empor.Da nun die Winde die Wellen erweckten,kam ein Jüngling in Waffen vom Hügel, mitCathmor die Klinge zu schwingen, in seinen er-schallenden Feldern. Es war die weißarmigteSul-malla. Sie blieb verborgen unter ihremHelm'. Ihre Tritte waren im Pfade des Königs:ihre blauen Augen rollten mit Freude auf ihn,als er bey seinen brausenden Strömen sich legteaberG 5Vaum auf den Felsen von Selma, und da er zuZeiten mit dem stumpfen Ende eines Speers daraufschlug, sang er das Kriegslied dazwischen, dies thater drey folgende Nächte, und in der nemlichen Zeit,wurden Bothen gesandt, die Zünfte zusammen zurufen, oder den alten Ausdruck zu gebrauchen: sievon allen ihren Strömen zu rufen. Diese Redensartzielt auf die Wohnsitze der Clanen, welche überhauptin Thälern lagen, wo sich die Gießbäche der benach-barten Berge sammelten, und große Ströme oderFlüsse ausmachten. Die Erhebung des Schildes, be-zeichnet den Anfang eines Krieges.
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