98Drittes Buch.alle jene, die im Kriege gefallen, errichteGräber unter seinem Strahl'. Zwar waren'skeine Führer; doch waren ihre Hände starkin dem Kampf'. Sie waren mein Fels in Ge-fahren. Der Berg, von welchem mein Adler-Flügel sich schwang'. Daher bin ich berühmt;vergiß nicht der Erlegten, o Carril!Von hundert Barden plötzlich und laut,stieg' das Grablied empor. Vor ihnen schrittCarril heran, sie sind hinter seinen Schritten,das Brausen der Ströme. In Moilenas Thä-lern herrscht Schweigen, wo jedes mit seinemdunkeln Strom, durch die Hügel sich krümmt.Ich hörte die Stimme der Bärden. Wie sie vor-anrückten, verlohr' sie sich. Ich lehnte mich vor-wärts auf meinen Schild, und spürte meineslammende Seele. Die Worte meines Lieds halbgestaltet, brachen auf dem Winde heraus. Sohört ein Baum in dem Thal', die Stimme desFrühlings umher. Er entfaltet seine grünendenBlätter zur Sonne. Er schüttelt sein einsamesHaupt. Ohnweit ist das Summsen der Bienendes Bergs. Von der versengten Heyde sieht ihnder Jäger mit Freude.Der junge Fillan stand' in der Ferne.Schimmernd lag' sein Helm am Boden, seindunkles Haar fliegt in dem Wind'. ClathosSohn ist ein Lichtstrahl! Er vernahm die Wortedes Königs mit Freude. Er lehnte sich vorwärtsauf seinen Speer,„Mein
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten