Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
92
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Temora.93empfieng seinen Ruhm, und schimmerte, da erſich in den Winden erhob.Angenehm ist dem Ohr' sagte Fingal, das Lob der Könige der Menschen; wenn ihreBogen im Kampf' überwinden: wenn sie beymAnblick' der trauernden weichen. So laß meinName berühmt seyn; wenn Barden meine stei-gende Seele beleuchten. Carril, Kinfenas Er-zeugter! versammle die Barden, errichte einGrab. Laß' Connal diese Nacht, seine engeBehausung bewohnen. Laß' die Seele desTapfern auf den Winden nicht wandern. Blaßglimmert auf Moi=lena der Mond, durchdie breitgipflichten Haynen des Hügels! FüralleBewohnerin wirbelnder Winde. Warum trügst dumich mit deiner Stimme? Hier laß mich ruhen inSchatten. Solltest du aus deinem Hayne, deinenweißen Arm ausstrecken, du Sonnenstrahl Cormacevon ErinRoserana.Er ist fort! meine blauen Augen sind dämmernd; sierollen trüb, in all meinen Thränen. Aber dort seh' ichihn einsam; König von Selma, meine Seele ist dein.Weh' mir! welch Kasseln von Rüstung! Colc=ulla vonAcha ist nah!