Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
77
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Drittes Buch.77der Geist! wenn er die Wolken zerstreut undWirbelwinde besteigt'. Es ist Morni (*) derPferdebezwinger. Gleich' deinem Vater, o Gaul.„ Weit öfnete sich Selma. Ihr Bardenergreift die zitternden Harfen. Zehn Jünglingetragen die Eiche des Fests. Ein entfernter Son-nenstrahl zeichnet den Hügel; über die grasrei-chen Felder fliegen die dunklen Wellen des Hauchs.Warum schweigst du, o Selma? mit all seinemRuhm kehrt der König zurück. Hat die Schlachtnichtcher Name sich für einen Krieger gut schickt, und wahr-scheinlich der Ursprung des Galgacus ist. Obwohlenich für eine pure Muthmassung halte, daß dieser Col-gach der nemliche mit jenem Helden seye, so kann ichmich doch nicht verhindern zu bemerken, daß der Ge-sang der Barden mit Einsicht eingeführet seye. Gau-len, den seine Ersahrniß im Krieg behutsam hätte ma-chen können, wird das Beyspiel seines Vaters vorAugen gestellt, wie er sich in die Schlacht stürzt. Fillanhingegen, den seine Jugend ungestümm und unbehut-sam im Kampfe machen konnte, wird an das ruhigeund heitere Betragen Fingals in solchen Gelegenheitenerinnert.(*) Der Zug Mornis nach Clutha, worauf hier gezieltwird, ist durch die Tradition bekannt.