Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
52
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Temora.52genehm ist sein Klang auf der Ebne, wann dergebrochene Donner den Himmel durchreißt!Sie kamen in ihren rasselnden Waffenheran. Vorwärts neigten sie sich zu seiner Stim-me, als wenn ein Geist ihrer Väter, aus einerWolke der Nacht, herausspräch'. Zum Lichteglänzten sie schrecklich; wie der Fall des Stromsvon Brumo, (*) wenn ihn das Luftbild, vordem nächtlichen Wanderer, beleuchtet. Schauderndbleibt er stehn in der Mitte seiner Reise, undschaut aufwärts zum Strahle des Morgens!Warum erfreut sich Foldath, (b)sagte der König, das Blut der Feinde, beyNacht zu vergießen? Ist sein Arm schwach inder(*) Brumo war ein Anbetungsplatz Fing. B. 6. inCraca, welches man für eine der Schettländi-schen Inseln hält. Man glaubte, daß sich dortbey der Nacht die Geister der Verstorbenen ver-sammleten; welches der Beschreibung, die hier ein-geführt wird, desto mehr Schrecken beyfügt. Bru-mos schrecklicher Kreis, wo oft, wie sie sagten, dieGeister der Todten, den Stein der Furcht umheulten.**) Aus dieser Stelle sicher man, daß Feldath dennächtlichen Anfall angerathen habe. FaldathsdüstrerCharakter contrastiret wohl mit dem großmüthigenund offenherzigen Cathmor.