Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
Seite
6
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Temora.Schwerter. Dort stand Morlath (*) mit finst-rem Antlitz'. Hidallas lange Locken seufzen imWind'. Ueber seinen Speer' beugt sich der roth-haarigte Cormar, und rollt seine seitwärts schie-lenden Augen. Wild schaut Malthos aus seinenbörstigten Augbraunen. Foldath steht wie einschlammigter Fels, dessen dunkle Seite mit Schaumsich bedeckt. Sein Speer ist wie die TanneSlimoras, welche dem Winde des Himmels be-gegnet. Sein Schild iſt bezeichnet mit den Strei-chen der Schlacht. Sein rothes Aug verachtetGefahren. Diese und tausend andere Führer um-ringen den König von Erin, da der Hüter desOceans(*) Mor=lath, groß im Tage der Schlacht. Zidalla,mildblickender Held. Cormar, auf der See erfah-ren. Malthos, langsam im Sprechen. Foldath,großmüthig. Foldath, der hier so stark gezeichnetwird, bekömmt ein großes Ansehen in der Folge desGedichts. Er hält durchaus seinen trotzigen eigensinni-gen Charakter. Er scheint, aus einer Stelle imzweyten Buche, Cairbars Vertrauteſter geweſen zufepn, und den grösten Antheil an der Verschwörung gegenCormac, König von Ireland gehabt zu haben. SeineZunft war eine der beträchtlichsten des FirbolgischenGeschlechts.