Druckschrift 
3 (1775)
Entstehung
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Vorrede.Der Eifer, womit diese Gedichte in frem-den Ländern angenommen worden, ersetzt dieLauigkeit, womit einige Inländer sie zu behan-deln gesucht haben. Alle polizierten EuropäischenVölker haben sie in ihre besondere Sprachenübersetzt, und sie reden von dem, der sie ausLicht gebracht hat, mit Ausdrücken, die der Ei-telkeit eines Ruhmsüchtigen schmeichlen könnten.Der Verfasser, der eine geziemende Gleichgültig-keit für einen litterarischen Ruhm hegt, hört dasLob ohne Hochmuth, und den Tadel ohne Klein-muth. Das erstere hat er oft zu eilfertig ge-schenkt gesehn; und der letztere ist seinem Zieleso ungetreu, daß er in gegenwärtigem Jahrhun-derte öfters das einzige Zeichen des VerdienstesObwohl der Geschmack, welcher das Ge-nie durch die Spitze des Compasses bestimmt,ein lächerlicher Gegenstand in sich selbst ist, so ister doch öfters ein wichtiger Punkt im Verkaufeeines