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Urkundliche Beiträge zur Geschichte der Stralsunder Verfassung
Entstehung
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von Gotts gnaden wir philppuo Iulius, Herzog zu Stettin, Pom-mern, der laßuben vnd wenden, fürst zu Rügen, graff zu Guykow, her derlande L.owenburgk vnd Butow, vrkunden vnd bekennen hiemit, das vns dieersame, vnsere liebe getrewen alterleute vnd hundertmenner in vnser stadt Stral-sundt angehaffte vorgleichung, welche burgermeister vnd radt beregter vnserstadt Stralsund wegen vnderschiedlicher Puncte, den 16. veeenidriz »nno ,c. 1595mit ihnen getroffen, in vndertbenigt'eit furbrengen vnd vmb eonfilmatiun derselbenbei vno fleißig anhaltten laßen, wan wir nun gemelten alter- vnd hundert-menern, sowoll auch gemeiner burgerschafft mehrbesagtter stadt Strallsundt mitgnaden zugethon vnd gewogen, vnd daher in solch ihre vndertheniges suchen gne-diglich gewilligtt: alß eonsiriuiien vnd bestettigen wir geregte hiran gefugte pulle,wie dieselbe wordlich lautet, hiemit vnd in crafft dieses, vrkundlich mit vnsermpiyschafft besiegeldt, eigenhanden vnterschriebcn vnd geben vff wolgast, den3. I'edi'uai^ »nno x. eintausend sechshundert vnd achtzehen. Hiran vnd vbcr seingewesen die ernueste, erbare vnd hochgelarte vnsere räthe vnd liebe getrewen:Hans von Newkirchen, hoffmarschall zu Mellentin, clactoi Daniel I Runge,canyler zu Wolgast, Hermann Behr, cammerrath zu Hugelstorff, AdamusLrampe, gerichtsvorwalter zu Rerbcrg, Dauid Horn zu Schlatkow, Arnol-dus Bohle zu Glastn, Iacobus Seltrechtt, »üliiuliliuz zu wolgast gcseßen,Iochim Bungman, Siinon weichman, secretarien.

(l.. 8)

Das darunter stehende Pihscl'icr-Tiegel des Fürsten (achteckig, wie gewöhnlich die Ringsicgel) istin rothes Wachs abgedruckt und zugleich die Enden der rothscidncn Hcftschnur festhaltend. DiePapierdecke über dem Siegel ist zum Theil lcsgcgangen und das Siegel selbst roth und deutlichausgedruckt. Eine Unterschrift ist nicht ««Handen, obwcl in der Urkunde erwähnt.

I^i^HS^H'V^?^.