Memoirien diesen Besuch, an den Pfalzgraf Philipp Wilhelmden grossen Plan knüpfte, König' Carl II. wieder auf denenglischen Thron zu führen und die puritanische RepublikCromwells zu stürzen.
Die sechste Gruppe schildert die Zeit des KurfürstenJohann Wilhelm 16i)0 —171G, Kurfürst von der Pfalz, Pfalz-graf von Neuburg, Herzog- von Jülich, Cleve, und Berg,unseres alten Jan Willem, dessen Denkmal auf dem Marktesteht.
Derselbe erbaut die Neustadt, stiftet die. Gemälde-Gallerie. Im Zuge erscheint ausserdem die "berühmteMonheim'sche kurfürstliche Partikularschule.
Die siebeute Gruppe schildert die Zeit Carl Theodors,des Kurfürsten von der Pfalz und Bayern, Herzog vonJülich, Cleve und Berg (1742—1799).' Derselbe erbautedie Carlsstadt, begründete die Malerakademie, die Rechts-fakultät, die Landesbibliothek, das Theatrumanatonicum.In seine Zeit fällt die Beschiessung Düsseldorfs durch diefranzösischen Sansculotten (5./10. 1795), welche dargestelltist durch die kaiserliche Artilleriebesatzung- unserer Stadt.
Die achte Gruppe schildert die preussische Herrschaft!namentlich die Befreiungskriege und die ersten Jahrzehntedes Jahrhunderts.
Der Zug- schliesst mit einer Versinnbildlichung Düssel-dorfs und seiner Bedeutung an Kunst, Musik, Poesie, Handelund Gewerbe unter der preussischen Herrschaft.
Von Mittags 12 Uhr ab:
Auffahrt der Festwageu
auf den Exercierplatz.
Mittags 1 / 2 1 Uhr: der Standpunkt der verschiedeneilGruppen wird durch Markirfahnen bezeichnet.
Mittags 1 Uhr: drei Trompetensignale. Ordnung der ver-schiedenen Gruppen des Zuges nach der unten gedrucktenZugordnung. Musikvorträge der Kapellen.
Nachmittags punkt 2 Uhr: Zwei Signalschüsse. Der
Festzug verlässt den'"~'Exerzierplatz,