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recht, eigene Gerichtsbarkeit, eigenes Canonikat undermöglichte und bezweckte durch ersteres Eecht nament-lich die Niederlassung von städtischen Innungsmeisternund Gewerbtreibenden.
Der Festzug stellt die Sieger in der Schlacht vonWorringen wie den gefangenen Erzbischof, auch dieSchöfferider Stadt Düsseldorf dar.
Die zweite Gruppe schildert die Zeit des GrafenWilhelm von Berg (1360—1405), welcher am 24. Mai 1380von König Wenzel zum Herzog erhoben wurde. Diesererbaute um 1383 das alte Schloss am Ehein, vollzog dieEingemeindung von Golzheim, Derondorf, Bilk und Hamm,errichtete eine Münzstätte und den Rheinzoll.
Die dritte Gruppe schildert die Zeit des HerzogsAdolf VII. von Berg (1405—1437), welcher 1423 das Herzog-thum Jülich ererbte, das von da ab bis 1801 mit Berg ver-einigt blieb und 1435 die Schützengilde bestätigte, welchejetzt noch als St. Sebastianus Schützenverein in Düsseldorfbesteht.
Der Festzug stellt diese beiden wichtigen Ereignissedar, letzteres von dem Schützenverein selbst gestellt.
Die vierte Gruppe stellt die Zeit des letzten Gliedesaus dem Mannesstamme des alten Grafengeschlechtes,Herzogs Johann Wilhelm (1575—1600) dar und schildertdie glänzendste Hoffestlichkeit des damaligen Jahr-hunderts: Die Hochzeit des Herzogs mit der Prin-zessin Jakobe von Baden, deren begeistertste SchilderungGraminaeus hinterlassen hat. Im Festzuge erscheinen derMarschall Schenkern, der Graf Wirich von Dhaun, derRitter Dietrich von Hall, der Hofmeister Ossenbroich, so-wie die vier Schwestern des Herzogs, Maria Eleonore,spätere Gemahlin des Herzogs Albrecht Friedrich vonPreussen, Anna, spätere Pfalzgräfin von Neuburg, Magda-lena, spätere Pfalzgräfin von Zweibrücken und Sibylla,letztere die siegreiche Gegnerin der am 3. September 1597gestorbenen Jacobe von Baden.
Die fünfte Gfruppe schildert aus der Zeit des hochge-bildeten Pfalzgrafen Philipp Wilhelm von Neuburg(1653—1679) den festlichen Empfang, den dieser am 14. Ok-tober 1654 dem damals vertriebenen König Carl II.von England in Düsseldorf bereitete. Minister Claren-don, der seinen König 1 begleitete, beschreibt in seinen