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scheidungsschlacht bei Worringen geschlagen und geradedurch den Grafen Adolf zur Entscheidung gebracht wurde;der Erzbischof Siegfrid von Köln wurde Gefangener desGrafen.
Jetzt wurde es möglich, die gewünschte Stadtgründungam Ilhein noch im nämlichen Jahre 1288 zur Ausführungzu bringen und damit auch dem Bergischen Lande denZugang 1 zum Eheinhandel zu öffnen, und so wurde unterdem 14. August 1288 das Dorf Düsseldorf unter Verleihungvieler und bedeutender Privilegien zur Stadt erhoben.
Freilich war damals Düsseldorf noch nicht, und auch.sobald noch nicht, von einem Walle rauchender Schorn-steine umgeben, rollten noch nicht die eleganten Equipagendurch Alleen und an palastartigen Häusern vorüber;freilich durchzogen damals noch nicht auch in Friedens-zeiten schmucke Kriegerschaaren zu Fuss und zu Pferdmit klingendem Spiel die Strassen, und die .stillschaffendeMuse füllte damals noch nicht die Wände der Gemälde-salons und der Kunstfreunde; aber jenes Jahr, und wennman es so genau nehmen will, jener Tag bezeichnen denersten und festen Schritt zu all dem Späteren, zu demHeutigen und, wir hoffen es, auch zu den noch bevor-stehenden Stufen dos Wachsens.
Es war ein fester Schritt, jener erste, den Düsseldorfvor 600 Jahren that: denn alsbald finden wir neben derPfarrkirche (Larnbertuskirche) ein Canonicatstift, wirHnden Mauern und Thore; das Schloss wird erbaut; dieBevölkerung wächst; der Rheinzoll wird von Duisburgnach Düsseldorf verlegt; die Gewerbe wetteifern mit deinHandel; die Stadt muss erweitert werden; das Alles inner-halb der ersten 40 Jahre. Schon der erste Herzog' vonBerg - (Wilhelm I.) machte Düsseldorf zu seiner Residenz(1384), und neue Erweiterungen, neue Vorbesserungenwaren die unmittelbaren Folgen. Das wiederholte sich inden folgenden Jahrhunderten je nach dem Sinne derFürsten und dem Drängen der äusseren und inneren Ver-hältnisse, und einen glänzenden Höhepunkt bildete dieallbekannte „fürstlich -jülich'sche Hochzeit" des HerzogsJohann Wilhelm und der Prinzessin Jakobe von Baden.
Später, infolge der Erbstreitigkeiten, kamen schlimmeZeiten über Stadt und Land, und erst als es 1614 deml'falzgrafen Wolfgang Wilhelm gelungen war, die Branden-burger aus Düsseldorf zu entfernen, hören wir wieder von