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1 (1886) Zur Kritik sagenhafter Beziehungen Karls des Großen zu Aachen. - Die lutherische Gemeinde zu Aachen im Laufe des 16. Jahrhunderts
Entstehung
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64 I.

8) 15901598 September 3 Johann Vietor (oder Binder)

aus Giessen. Ständiger Prediger in Aachen scheinter erst 1590 geworden zu sein, doch war er auchschon 1585 u. 1587 eine Zeitlang in Aachen. Erwar später (16091617) Prediger in Lumich (Reck-linghausen a. a. 0. I, 239).

9) 1597 April 1 1598 September 3 Johann Wilhelmi.

Er hatte auf Kosten der Aachener Gemeinde inTübingen studirt, wurde dann Prediger in Schieiden,von wo aus er 1597 durch einen Einfall des spa-nischen Kriegsvolks vertrieben wurde. Er erhieltdann ungefähr gleichzeitig einen Euf von derAachener Gemeinde und vom Grafen Heinrich vonSayn, vom letztern nach Hachenburg. In einemSchreiben vom 24. Mai 1597 erklärte die AachenerGemeinde dem Grafen, dass sie ihm den JohannWilhelmi nicht überlassen könne.

IL Aktenstücke.

1) Auszug aus einem Schreiben des Predigers der luthe-rischen Gemeinde in Aachen, Conrad Geräus, an den Prediger derlutherischen Gemeinde in Frankfurt am Main, Mathias Kitter.

Aachen, 1577 September 1. (Archiv der luth. Gem. inFrank-furt; mir mitgetheilt von Herrn Pastor Dr. C. Krafft in Elberfeld.)

Geräus nennt sowohl die Aachener als auch die Frank-furter Gemeinde 'eoclesiola und berichtet dann, dass dieAachener Gemeinde: 'privata est humanissimo diacono, cui pau-

perum nostrorum res demandatae erant.....De meis rebus

haec in praesentiarum attingere visum est, me ex animo desy-derare publicum docendi munns, quod et conscientia propria etaliae causae non leves efflagitare videntur, quas latius expo-nam, cum ad vos ipse circa finem mercatus 1 ) (Christo vitam

1) Gemeint ist die Frankfurter Messe.