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Nur mehr entbrennt, je mehr sie sich errafft?Die aulser sich geraten, wenn die ErnteZu flau geworden, wenn der Händler zögert,Wenn auf der See die Winde streiten, wenn
75 Das Schiff den Syrten, den verrufnen, naht,Wenn durch der Skylla Heulen, der CharybdisGewalt'gen Strudel es sich winden mufs,Und deren Glück in Winden stets und FlutenAn dünnen Tauen auf und nieder schwankt? ')
80 Wie jene, die der Seele Feuertrieb
Aus ihrer Ahnen Sitzen jagt und wildHin über See und Klippen treibt, die kläglichAuf öder Flut ihr Leben fristen, dieEin Grab im Schofs der Wogen finden, wenn
85 Ihr nackter Leib die Gier der Fische stillt?
Noch andres reizt zum Lachen. Dafs der eineSein Netz in finstrer Nacht zu spannen liebtUnd Kriege in den Wäldern führt, der andreDen grimmen Keiler in des Tales Sumpf
90 Mit hohem Mut bekämpft, indes der HirschIn tiefen Wald mit weitem Satz entfliehtUnd andre zur Verfolgung lockt. Wie vieleBesehleichen leisen Tritts im dichten BuschEin scheues Vöglein; ihnen schnürt Erregung
95 Die Kehle zu. Der wilden Gänse Schwärm,Der durch des Himmels liegen wölken streicht,Betrachten andre himmelan gewendet;Ein starres Bild aus kaltem Marmor scheintGar mancher, der zum krummen Angelhaken100 Sich niederbeugend nach dem Fischlein späht.
Noch andre zieht die rauchgeschwärzte SchenkeMit eklem Fettgeruche mächtig an,Das Würfelspiel auf unheilvoller TafelErregt ihr Herz und raubt sie aus; es schlägt105 Der Zirkus andre fest in seinen Bann,Der Spiele bunter Wechsel hält sie fest
l ) Vgl. Cicero, Tusc. 5, 14, 41 „Das an Schiflstauo geknüpfte Glück."