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Die langgestreckt den schönsten Gau durchwandert,Der Oglio, der mit schneller Woge schäumt,Der reiche Tanaro, die Trebbia, besserFür uns gesinnt, seit ihr des Ufers Weite20 Behagen schuf; der rauhe Taro dich,Der donnernd von der Felsenkuppe stürzt,Dich Parmas kleiner Bach, die Enza dich,Die rasend schäumt, so oft der Schnee zerrinnt,Dich unser Reno, zwar an Wogenschwall25 Dem Rheine nicht gewachsen, doch umwehtVom süfsen Hauch der Luft Italias. —
Doch wozu kleiner Flüsse Namen nennen?Die Brandung des Tyrrhenermeers, soweitSich sein Gestade dehnt, in heller Bucht30 Die Häfen ohne Zahl, sie huld'gen dir!Denn unbezwungne Völker, freie Männer,Sie holen gern sich Herrn aus eurem Stamme.Gewaltig schon vom ersten AnbeginnHat dir der Ahnen Kraft, das eigne Glück,35 Des Hauses Ruhm und günst'ger Sterne ScheinDie Macht bereitet und der Himmelsherr,Der Menschenlose voller Weisheit lenkt.Auch du, erhabner Vater, hebe stolzZur Brust empor den heilserflehten Sohn40 Und lehr' ihn schreiten auf der Ahnen Bahn,Des alten Stamms gewalt'gem Beispiel folgen!Gefechtsberichte, rühmenswerte Namen,Glorreiche Taten mögen andre lernen;Es mögen andre sich an Kriegserzählung45 Erfreun, — im eignen Hause findet erDes Ruhmes Vorbild, findet mächt'gen SpornZu jeder frohen Tat im eignen Stamme!Er werde hoch geehrt wie Ahn und Urahn!Er lerne früh des Vaters Beispiel folgenl —50 Wächst lebensfroh das edle Kind heran,
Reich' ihm die Schale hier und lafs ihn trinkenMit Rosenlippen! Kleine Gabe ziemtDem kleinen Geber; bin ich doch so klein,