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Entströmt kein gleifsend Gold in reichen Adern,Noch sprudeln Quellen, die der Kranke segnet,Noch liefern edle Schafe feine Schur.
(Wohin versteigst du, kecke Muse, dich!)
65 Oh du durch deutsche Schneegefilde wanderst,
Oh durch der wilden Donau starres Eis,Ob durch das Volk am rechten Strand des Rheins,Dem der Polarstern aus der Höhe leuchtet,Durch Sueven, die vom Raub zu leben freut,
70 Durch Böhmens Volk, des Auge blau erstrahlt,Dort wo der Eibstrom weite Fluren netzt,Durch's Volk am Bug, der Sumpfgeschöpfe zeugt,Die wenig Tage leben, ob durch Stämme,Geschieden durch die kalte Flut des Don,-------
75 Sie alle schulden Bachus keinen Dank,
Noch Dank der Pallas, wenig Dank der Ceres.')Kein Wort von ihnen! Aus der Ähre schalltSich auch der Brite meist den Trank und preistAnstatt der Trauben stifser Apfel Saft.
80 Die edlen Weine holt durch wilde FlutenEr selten her und zahlt die stil'se LustMit seinem armen Leben! Was geniefstDenn Flandern, wenn es dürstet? Süfsen MetUnd Wein, den's aus der Fremde mühsam holt.
85 Und wie erwärmt sich jener Teil der Welt?Mit Haufen Torf, am Sonnenlicht gedörrt,Durch ihres Sommers Arbeit aufgespart
Für Winterstrenge. —
Allzulange währt s,
Die Länder herzuzählen, die mit Eis90 Der Nordstern überzieht. Doch fruchtbar wirdVom Hauch des Zephyr, von des Eurus HauchDas Land des Südens, auch der Auster bringtAuf Regenwolken seinen Segen ihm.Doch, wenn Natur die Hand entzieht, ach, dann
TU dort wächst nirgends der Ölbaum oder die Bebe, auchnur spärlich Getreide.