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Die Schlacht noch steht, ist meine Seele trübe.Und wagt sie auch vielleicht ein Lied, so wird'sDem Kenner kaum genügen. — Aber dir,Den alles freut, was ich versuche, dir60 Erfüll' ich gern den Wunsch! Empfange drumDies kurze Lied, und wenn in meiner SchriftErschöpfung sich verrät, hör' auf zu klagen!
18f Die ideale Wohnung. 1 )
(An Barbato da Sulmona.)
Des Landes Stille mitten in der StadtUnd mitten auf dem Land der Stadt BehagenGeniefs' ich hier. Fühl' ich mich einsam, winktDes Volks Gedränge; ist mir das zuwider,5 So winkt mir Rückkehr an den stillen Platz.So scliöncn Wechsel bietet eine Stadt,Ein einzig Haus, das meinen Geist befreitVon Trübsinn und von Bitterkeit. 2 ) So oftIch aus dem Tore trete, wird mein Sehnen10 Gar schnell gestillt, denn Aug und Ohr erfreutDes Lebens buntes Bild, und was mich drücktUnd trübe stimmt, ist alsobald entflohn.Bin ich des Lärmens satt, so darf ich nur
') In den Jahren 1353 bis 1361 hielt sich P. grüfstenteils in Mailandauf und wohnte dort in einer stillen (lebend unweit der Kirche S. Anibrogio.Auch in prosaischen Briefen spricht er von diesem Aufenthalt und rühmt,dal's derselbe ihm den Vorteil gewährte, sich nach Belieben den lästigenBesuchern zu entziehen oder auszugehen und den Hof des Galeazzo Viscontizu besuchen. Nach Eossetti ist der kurze Brief, in dem er seinem altenFreunde Barbato von dieser angenehmen Lage Mitteilung macht, etwa aus1358—1359, weil er gerade in diesen Jahren keine Eeiscn in öffentlichenAngelegenheiten zu machon hatte.
2 ) Die überlieferte Lesart: Senium qttae pellit in iram, ist, wie auchRossotti erkennt, unhaltbar; er schlägt vor: Senium quae pellit iniquuni,ohne es doch in den Text zu setzen. Ich vorsuche zu lesen: Senium qnaopellit et iram.