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So war der Hund geartet, den aus Indien
Einst Alexander als Geschenk erhielt.')
Das war ein Königshund und darum stolz.
Er schnappte nicht nach so gemeinem Wild,100 Wie Hirsche, Bären, Eher sind; er sparte
Nur für die höchste Jagdlust seine Kraft.
Drum ward er arg verkannt von seinem Herrn,
Der hitzig, wie er war, das edle Tier,
Das bessres Los verdiente, töten liefs.105 Man schickt ein andres Tier. Das war geübt,
Die grimmen Löwen, ries'ge Elefanten
Zu werfen, dafs vom Fall die Erde dröhnte.
Das wirkte. Jetzt ersah der junge König,
Wie's um die Hunde stand; es tat ihm leid,110 Dafs er geirrt und übereilt den Kämpfer
Erschlagen, weil ein würd'ger Gegner fehlte. —
Des meinen edle Art kenn' ich genau:
Ein säugend Lämmchen reizt ihn ohne Schaden;
Jedoch die Löwin, ja die Tigerin,115 Der man ihr Junges nahm, erschreckt ihn nicht.
Mich deucht, du warst dabei, wie im Palast )
Des höchsten Kirchenherrn er sich betrug.
Er tobte plötzlich, lärmte, bellte wütend
"*) Die Geschichte wird in mehrfachen Variationen entfbltbei Curtius,9, 6; Aelian, d. nat. an. 8,1. P. aber folgt dem Plinlus, ^^^Z»Der König'von Albanien hatte dem Alexander etaenHund von ungeheure
Grofse geschenkt. ^™^£^JS^<^ ™
Über, Antilopen in Freiheit setzen. Der Uiinu vci.
und rührte sich nicht. Erzürnt über die *ffl*^g?%X ™ *"
liefs der heifsblütige Herrscher to Hund öt n De * ^ ^
banien schickte einen zweiten und lieft sagen, er sü nid|t und sah
oder Elefanten die Probe machen '^, % % e Schilderung des
sofort einen Löwen zerschmettert.' -• EetoJ J» ^ dßr ße .
Kampfes dieses Hundes mit einem Elefanten, sie
merkung, dafs infolge des Falles des Elefan en d Erde b ^
. ») über die Sitte der Fürsten des ««JJ^j}^ wi lde Tiere
« ihren Schlössern zum Zeitvertreib und als Sehens^ g
«u halten, vgl. Jak.Bnrckhardt, Kultur der Ren"* „ A ;
Auch sei an Schillers „Handschuh" erinnert, sowie an die
Bern und Bernburg u. a.