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Ohn' Ende drauf und viele Not gefolgt.Denn sie erfreuten sich des Winters Gunst,Mir stand der Sommer bei. — Allein der KampfWard stets mit Scherz und frohem Sinn geführt!
45 So kommt es, dai's trotz aller Sorg' und NotEr mich noch heute reizt und fesseln kann!
War' mir gestattet, mit so kleinen DingenErhabnes, mit des engen Wildbachs StrudelDes Ozeans Gewoge und die Macht
50 Des Dichters zu vergleichen mit des HerrschersGewalt'gem Heerbann, würd' ich also sprechen:So hat der stolze Xerxes seiner Perser')Streitbares Heer auf schwanker Schiffe StegHinüber durch den Hellespont geführt,
55 So wagte Cäsar manch Jahrhundert draufDie Felsenspitzen von BrundisiuinZu sperren mit der Eisenkette ZwangUnd von der unterworfnen See gewaltsamPompejus' Heldenscharen auszuschliefsen,
60 So hat vermessen Gaius in der BuchtDes schönen Bajä einen dritten BauAls Beispiel seines GröJ'senwalins getürmt.In Trümmern liegt der Bau, es sieht der SchifferAm Meeresgrund die Beste, kann sie zählen. 2 )
65 liier ist für mich der Hellespont, hier Bajä,liier mein Brundisiuin, hier ist mein Athos, ;i )Den ich durchstechen will! —
Allein es ziehtEin neues Sorgen in mein Herz: ich sehe,'S ist schwere Arbeit, die Natur zu zwingen!
') Der Brückenbau des Xerxes über den Hellespont, der VersuchCäsars, den Hafen von Brundisiuin vom Lande aus zu sperren und Pom-pejus mitsamt seiner Flotte eiiizusehlieiseii, die Anlage einer Brücke vonPuteoli nach Bajä durch Caligula, um auf derselben im Panzer Alexandersüber die Parther zu triumphieren, werden als die verwegensten Unter-nehmungen gegen die Gewalt der See zusammengestellt.
2 ) Vgl. Itinerarium Syriacum.
8 ) Xerxes liefs den Athos durchstechen, um für seine Flotte bessereFahrt zu haben.