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Franz Petrarcas poetische Briefe
Entstehung
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Hier bleibst du ohne mich. Doch nein! Mit mir!Zu jeder Stunde und an jedem Orte!Ich mufs nach Haus. Der königliche PoWill mich zur Rechten, Vater Apennin

25 Zu seiner Linken haben; auch die Flur,Die an die Parma stufst, den kühnen Bach,Der Brückenjoche sprengt, verlangt nach mir Und Silvaplanas schattig dunkler Wald.')Dort strömte heil'ges Dichterfeuer wieder

30 Mir durch des Herzens Eis. Mein HeldenliedVon Africa war lange ganz verstummt:Da trieb des Waldes Zauber mich zum Dichten,Da drückt' er plötzlich den entfallnen GriffelMir in die Hand. Des weifs ich ewig Dank! 2 )

3,5 Auf grünem Hügel prangt ein hoher Wald,

So hoch er ist, derniedre Wald" genannt.Zur Wolkenhöhe steigen Buchenwipfel;Kein Sonnenstrahl durchdringt sie; bunte Blumen,Des Frühlings süffle Kinder, duft'ge Wiesen

140 Sind ihrer Füfse Teppich. Droht mit HitzeIn schwüler Sommerszeit ein böser Stern,Da fliefat der Bach, der seine Gluten löscht,Da weht ein milder Wind von nahen Bergen,Wo Felsen riesenhaft dem Wetter trotzen.

) Die Lage Parmas, in einiger Entfernung vom rechten Ufer desPo und von den nördlichen (linken) Abhängen des Apennin wird nochgenauer bestimmt durch das stürmische Flüfschen Parma das dem L gosanto am Monte Orsaio entspringend, unmittelbar vor der Stadtien WüdbachBaganza aufnimmt und mitten durch die Stadt toflrt.Se ne Wüdhutist im Laufe der Zeit durch bedeutende Brückenanlagen gezähmt worden. -Silvaplana, lateinische Form für Selvapiana.

% Das Gedicht Africa wurde 1339 erdacht und begonnen in der Ein-samket von Vaule. Dieser Anfang ^>.!XZ££tsamkeit und Beifall zu erregen ^«^gab sÄelnac*verschaffen. Noch voll von diesem Kahme begao er sion «Parma, und als er eines Tages jenseits des Flusses Enza.spazieren .&*

gelangte er nach 8^1»^"/"^^^»^^ entzündete,und Modena), dessen Schönheit seine Be f ! ste n * " '

dafs er dort die Arbeit an der Africa wieder aufnahm u.s.w. (Rossetti,

sez. I, 3, 21), vgl. p. 7, Anm. 2.