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Franz Petrarcas poetische Briefe
Entstehung
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210 Und ehe noch der fünfte Tag erschien,Stehst du in Rom! Und voll ErgriffenheitSchaust du den Tiber und die heü'gen Tempel.Ein Geist wie du, der hatte längst die PflichtSie anzusehen, längst das Haupt der Welt

215 Sich aus der Nähe gründlich zu betrachten.Drauf wird der fünfte Tag nach kurzer FahrtDurch holde Fluren von CampaniaVereinen dich den sehnsuchtsvollen Freunden.0, eile schnell herbei! Du kannst nur so

220 Dir selber leben und zufrieden sterben!Tu, was ich rate! Lies bedacht die Verse,Die nicht von mir sind:Lals mich offen sein, 1 )So lang dich Galathee beherrschen wird,Wirst du auf Freiheit keine Hoffnung haben,

225 Noch um Ersparnis je dir Sorge machen!"

17. Selvapiana. 2 )

(An Barbato da Sulmona.)Leb wohl, geliebter Freund! Mir folgt dein Bild,Wo ich auch immer gehe, sitze, schlafe,Wie dir das meine. Denn der Liebe Allmacht

"ÖDiTangeftthrtcn Verse sind aus Virgil, Ekloge I, wo sie^Tityrusder Hirt, auf sich selbst anwendet: So lange mich (die Ilirtm) Galatheabeherrschte, konnte ich nicht m Wohlstand und Freiheit gelangen - 1.verändert sie etwas und wendet sie auf Einaldo an; wir dürfen wohl an-nehmen, dafs P. fürchtete, .arte Rücksichten würden K. verhindern, derschönen Berufung zu folgen. ,. , .,. t

.) Wenn P eine wirkliche, nicht eine erdichtete Situation schilderthat er soeben Neapel und seinen Freund Barbato da Sulmona in dieserStadt verlassen und befindet sieh auf der Reise nach Parma.D escSituation wiederholt sich zweimal im Leben des Dichters; Erjten < 341 ;als er nach der Dichterkrönung in Neapel sich Mai 341 n Azzo daCorreggio, dem Tyrannen von Parma, begab. Dort blieb er bis 1842Damals", durch die" herrliche Natur von Selvapiana aagere£, suchte ersein Epos Africa zu Ende zu führen. Diesen Aufentha .In*«ma unddie Schönheiten von Selvapiana, sowie deren Wirkungen auf em Dichter-gemüt schildert er im vorliegenden Gedichte mit vieler TVarmo. Aber er