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Beim ersten leichten Hiebe stumpf und bricht.Auch als Verfechter eignen DichternamensHab' ich mich nicht zum Kampf gewappnet; nurDafs du mit frechem Mut der Muse Hoheit
425 Verachten willst, wer könnt' es schweigend dulden?Zum Schlufs nun glaube nicht, dafs diese Verse,Die ich dir widme, sich auf dich beziehn.Sie gelten dem, der dich zum Kampfe trieb.Es ist dein Geist, dein Herz, das Dichtung liebt,
430 Mir wohl bekannt; doch, Freund, in deiner SchriftErklingt des andern giftig schmähend Wort.Wie's immer war, in seiner Seele brenntDes Neides fressend Feuer — (denn dir selbstIst diese Seuche fremd!) — So möge denn
435 In hellem Glänze Africa erstrahlen,So möge mir der Musen keuscher ChorDes Dichtergottes Heiligtum erschliefsen,So mög' Apoll aus Himmelshöh'n mich segnen!Doch jenem Manne, Teurer, melde dies
440 In meinem Auftrag: Dafs so oft den EuhmDer andern er herabzieht, er die KunstHerabzieht und der Edlen schönsten Trieb.
12. Die Birne. 1 )
(An Luchino Visconti.)
Wenn damals, als die Welt in Gold erglänzte,Noch von Saturn beherrscht, durch Hellas' StädteDie Kunde von Italiens Obst auf Schwingen
J ) Seinen Freunden Proben von den Erträgnissen seines Gartons,von seinem Fischfang u. a. zu senden unter Hinzufügung anmutiger Verse,entsprach den liebenswürdigen Formen dos Verkehrs, die P. zu beobachtenpflegte. Kr sendete an Giovanni Colonna (ep. III, 4) oin Gericht Fische,an Luchino Visconti (III, 6) eine Anzahl junge Bäume, — an denselbenschickte er mit dem folgenden Gedichte eine Sendung Birnen.
Die Schönheit dieses selbstgezogenen Obstes gibt ihm Veranlassungin schwungvollen Versen die Herrlichkeit, die natürliche Anmut, den