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35 Und dieses Namens wohlbekannter Klang,Auf den die Volkesstimme sich vereinigt,Wie sonst auf keinen, leistet volle Bürgschaft.Denn von Person kenn' ich ihn kaum.
So war's.Ich brach das Siegel, las wohl zehnmal alles:
40 Das Rot der Scham stieg mir ins Angesicht.Ihr Musen, seid mir Zeugen; solchen RuhmErhofft' ich niemals, ich verdient' ihn nicht.Wenn ich nur einen Abhang des ParnafsErsteigen und von dort aus weiter Ferne
45 Auf dieses Riesenberges Gipfel dannDie grofsen Dichter schauen darf, so sollMir das genügen. Freilich, hätte nichtDas Schicksal mich in grimmer Wut verfolgtUnd war' die rohe Welt um mich verstummt,
50 War ich vielleicht noch höher aufgestiegen.Dafs jetzt du mich in Sternenhöbe rückst,Könnt' ich für Spott erachten, doch es läfstDein lautres Wesen den Verdacht nicht zu.Nichts mehr davon, denn das ist Heuchlerart,
55 Das eigne Lob verkleinern und zugleichAuf anderm Weg erstreben, was man offenVerneint und abgelehnt.
Allein es fälltDer Feder leichte Last dem Kranken schwer,Die Hand erzittert von des Briefes Länge.
60 So sei geendet denn mein Lied; es sei
Der Kiel zur See, der Stern zum flachen StrandeZurückgewandt. —
Was ich mir still gewünscht,Dafs uns ein Freundesbund vereine, dasBegehrst auch du. Allein nach altem Brauch
65 Hat dich das Volksgerede wohl betrogen,
Und sähst du mich, du fühltest dich enttäuschtZu meinem Schaden. Deiner Bitte zwarKomm ich entgegen mit dem gleichen Wunsch;Doch bitt' ich, sieh zuvor, wie unbedeutend