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An jenes Zwiegespräch, enthalten in
Euripides' AlkestisP) Doch genug. —
Ich sah
Erstaunten Blicks dein schnell entstandnes Lied.
Bei Gott, der kommandiert die Poesiel55 Sprach ich bei mir; den ganzen Helikon
Läfst er vergnügt nach seiner Pfeife tanzen!
Die Mafse zählt ich dann; doch macht' ich Halt,
Zwei-, drei- und viermal, war bereits erschöpft
Auf halbem Wege. Wie ich dann genau60 Jedwedes prüfe und dem Freundeskreise
Dem Brauch gemäfs es zeige, nimmt sie alle
Dies Eine Wunder, dafs so viele Mafse
Auf so verschiednem Fufs, von soviel Silben
Sich doch vereinen und za gleicher Zeit65 Zu meinem Hause eilen. Dieses stützt
Mit dreien Füfsen sich, mit vieren jenes,
Das schwingt sich auf mit zehn; auf einem humpelt
Das andre, — und doch schreiten sie vereint;
Es harrt des lahmen das behende Mafs,70 Das schwere eilt dem flücht'gen nachzukommen.
0, hätte Maro doch so reiche Fülle
Der Redekunst besessen, — nie fürwahr
Hätt' er so zäh sein unvollendet Werk
Bis in des Lebens letzte Zeit gefeilt!75 Was nun? Soll ich mich freuen? Soll ich klagen?
Dich schuf Natur zum Dichter; doch es schädigt
Der Rechte Kenntnis dein Bemüh'n! Sie lenkt
Den Geist des Dichters ab. Allein dein Geist,
Ergiebig, wie er ist, kann reichlich glänzen,80 Liegt nur ein Teil von ihm der Dichtung ob.
So greife frisch zur Feder, waffne kühn
Die starke Hand; als Sieger hinter dir
Läfst du die Ilias und ihren Ruhm
') Adinet, König von Thracien, der dem Tode verfallen ist, bittetseinen alten Vater vergebens, an seiner Stelle zu sterben. Umsonst hältAdmet ihm das Kühmliche eines solchen Endes vor, der Alte erwidert:Nach bösem Rufe frag' ich nichts, bin ich erst tot. —