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Die Welt ist wie verwandelt; Schreck und Sorge
Erfafst die Menschheit; langen Friedens Hube35 Tat ihr so wohl! — Nun regen sieh die Städte,
Und jung und alt reifst Kampfeszorn dahin,
Der Brandung gleich am weiten Seegestade.
Und kurz und gut: es brennt vor Kampfbegier,
Was zwischen unsern Alpen und der See,40 Die fern im Norden ebbt, auf Erden lebt. —
Das Ende sei, wie's Gott gefällt; doch grofses
Erwartet man!
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Des Heiles segensvoller Augenblick,
Italia, mein armes Vaterland!45 Denn immer warst du Tummelplatz der Kämpfe.
Du strittest stets, lag auch die Welt in Frieden;
0, finde Ruhe, da des Schicksals Hand
Die Welt in Waffen durcheinander wirft!
14. Auf den Tod des Meisters. 1 )
(An König Kotiert von Neapel.)
Wohl möcht ich weinen, doch ich kann es nicht!Will sich mein Aug' in Tränen hüllen, stelltSich Scham und Liebe meinem Schmerz entgegen;Es eilen Zorn und Kummer, drängen Scharen5 Von Trauerfällen sich herbei und stellen
Vor meine Seele sich. — Dem Nah'n des TodesKann nichts die Spitze bieten, nicht Erfolg,Nicht Macht noch Tugend. — Ach, ich wufst' es längst!Doch heute wird's durch neue bittre Lehren10 Mir doppelt klar. Wie viele wackre Männer,Italiens Söhne, raffte dreist der Tod,
*) Dionysius Roberti ans Borgo di San Sepolcro, 1339 aus Paris naeliItalien gewandert (Ep. m. I, 4), hochangesehen am Hofe des Königs Robertvon Neapel, starb 1342. P. sendet dem König dieses Trostlied, in demer den Verlust beklagt, den Wissenschaft und Kunst erlitten, und widmetdem verehrten Meister eine Grabschrift.