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5 Wo sich die Feldherrn messen, RiesenheereIm Kampfgetümmel durcheinander wogen,Dann soll die Feder, wen des Lebens Herrin,Das Glück, herabsetzt, wem die SiegesgöttinZur Seite bleibt, dir gern getreulieh melden! —
10 Vernimm für jetzt, was sich entspinnt!
Es sammeltDas rauhe Deutschland ungezählte Scharen;Das reiche England öffnet seinen Schatz,Der nie versiegt; zum Kriege spornt BrabantSein ungebändigt Volk; auf seine Seite
15 Tritt Flandern, unabläss'ger Fehden Herd,Und Hennegau, das bei des Krieges AnfangDen Vortritt wünscht, erhebt sein Kriegsgeschrei,Auf staubumwölktem Felde dicht geschart, —Vielsprach'ger Lärm erregt der Franken Land.
20 Die Nachbarreiche schwanken, blutig nahtDer Gott des Krieges, alle Herrscher rufen
Der Heere Kern zusammen für die Schlacht.-------
So schwankt die See, vom Wirbelwind gepeitscht,Wenn hier der eis'ge Nord, mit wildem Stofs
25 Dort feuchter Süd, und hier der Schiffer Graus,
Der Ostwind rast, — schon dröhnen Fels und Klippe, —Zum sichern Hafen fliegt das Schiff, — es flüchtenGeballt zu Häuf, Delphine nach der Bucht.Noch brach der Sturm nicht los, — doch donnernd prallen
30 Weithin erregte Wogen an den Strand. —
Es stürmt im Westen jetzt, wie wenn im WirbelDie Winde brausen durch die stille Luft. —
Mitleidenschaft gezogen. Der erste Verbündete, der sich Eduard III. an-schlofs, war sein Schwager Wilhelm Graf von llennegau (v. 16 ff.), fernerFlandern und Brabant, v. 13 ff. Doch war es bei Abfassung des Briefesnoch nicht zum Kampfe gekommen.
Nach diesen Verhältnissen erkundigt sich Mastino II della Scala, Herrvon Verona, bei dem damals in Frankreich wohnenden Petrarca und erhältvon ihm nach besten Kräften Antwort. Den Schilds bildet der dringendeWunsch, dal's Italien der Frieden gesichert sein möge, — gewifs nichtohne persönliche Anspielung auf Mastino, der als einer der unruhigstenFürsten seiner Zeit galt.
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