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Mit heiterm Wort vertreiben die den Kummer,Ihr Witz erregt Gelächter; jene lehren
250 Uns alles zu ertragen, nichts zu wünschen,Uns selbst erkennen. Wieder andre gehenFür Krieg und Frieden, für den Landbau Lehren,Für's Marktgetümmel, für der Seefahrt Bahn.Sie richten auf, wen Unglück niederwarf,
255 Wem Glück die Segel bläht, den warnen sie,Und mahnen ihn, das Ende zu bedenken,Des Lebens Kürze und der Zeiten Flucht.Für so viel Dienste heischen sie als LohnBescheiden nur ein gastlich offnes Haus.
260 Auf Erden liefs die Mifsgunst sie nur seltenEin Obdach und nur laue Freunde finden.Kaum irgendwo geduldet, sind sie zaghaft;Ein Unterschlupf deucht ihnen gleich ein Schlofs,Bis dafs der Winter endlich abgezogen,
205 Der unsre Kunst zerstörte. Doch wenn wiederIhr Sommer naht, braucht man nicht Baldachine,Der Wände Kalk in seidne Fracht zu kleiden,Noch dafs von heifsem Dampf die Küchen schwülen,Und dafs die Wölbung donnernd wiederhallt
270 Vom Lärm des vielgeschäft'gen Dienertrosses,
Wenn er zum Prunkmahl Gang' auf Gänge schleppt.Die stille Schar, die mich besucht, begnügt sichMit ihrem eignen Gut und teilts mit mir.Bin ich erschöpft, sie bettet mich auf liosen,
275 Erduld' ich Not, sie ladet mich zum Mahle,Zu heü'gem Brot, zu süfsem Nektar ein.Und nicht im Haus allein steht sie mir bei;Sie ist bereit, durch alle Waldestriften,Durch alle Auen, wo die Nymphen hausen,
280 Mit mir zu schweifen und das Volksgetümmel,Den Lärm der Städte, so wie ich, zu hassen.Oft wandr' ich einsam ganze Tage lang;Die Rechte führt den Kiel, es trägt die LinkeDas Blatt, im Herzen leben bunte Träume.
285 So schleich ich still, und ol wie oft geriet