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Im Herzen gnädig unsrer Not gedacht
Und uns den Hoffnungsstrahl verliehen hätte:
135 Einst wieder aufzustehn aus Grabes Nacht." l ) —Das alles trug im Herzen tiefbewegtDer weise Fürst, — vielleicht auch an die Arglist, 2 )Die schlimme, dacht er dann und sah im GeistIn diesem kleinen Flufs das Ebenbild
140 Der Skylla und Charybdis und den StrandCalabrias, wo wilde MeeresflutSiciliens Flur vom festen Lande trenntUnd schaurig brausend beide Küsten scheidet,Und wohlverdiente, strenge Strafe drohte
145 Sein Heldensinn Aoliens frechem Herrscher.Was er auch sann, ein so erhabner FürstKann Grofses nur und Ungemeines sinnen! —An ihn gedenkend zeigt auf Ufers GrünDer Bauer stolz den Platz, wo er geruht,
150 Dem alles Landvolk huldigt. — Bleibe nun,
Daheim, wenn du's vermagst, — wo nicht, so komm,
Mein Vater, teurer mir wie Sonnenschein,
Bisher vergebens, wie das Licht ersehnt!
0 komm, wenn nicht zu mir, doch zur Betrachtung
155 Der holden Stätte, die der König liebte! —Noch hat die Zeit ihr keinen Beiz geraubt.Der Enkel Schar wird auf den teuren PlatzIn frohem Stolz dereinst mit Fingern deuten,Und alle Welt wird seine Schönheit rühmen,
160 Wenn unsre Zeit in grauer Ferne liegt.
>) Über die geistigen und religiösen Interessen des Königs Robert,seine theologische Beredsamkeit vgl. u. a. Ep. 1,1, 11 ff. und Ep. II, (i.Ep. I, 14, 54 ff.
a ) Mit den folgenden Versen spielt P. auf das Streben des Königsan, sich der Insel Sicilien zu bemiiehtigen, die von ßechts wegen ihmgehörte, aber von Friedrich III. von Aragonieu ihm vorenthalten wurde.L)eu Usurpator nennt P. „Äoliens Herrscher", wegen der kleinen äolischenInseln an der sicilischen Küste, die zu Friedrichs Herrschaft gehörten.