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Mit deutschem Schwert zu gürten ihm gelang. 1 )Vermagst du dies zu dulden, dann vermagDas Feuer mit dem Wasser sich zu einenIn nie gesehnem Bunde, dann vermag
160 Das Lamm den wilden Wolf, den gelben LöwenDie junge Ziege in die Flucht zu treiben.Verschmähst im Alter du die Jugendliebe?Versäumst ihr beizustehn? mit starker HandZu stützen die Gesunkne und der Schwäche
165 Der schon Betagten treulich dich zu widmen?Mein Leben, einst so schön, es ist verödetDa du mir fehlst! So weint die Witwe einsamBeraubt der Zärtlichkeit des teuren Gatten,Den ins Exil zu fernen Küsten hin
170 Sein Unglück trieb; — zu Hause sitzt sie traurig,Und ihre Träne flielst am Tag der Freude.Sie harrt und harrt, und läfst die Blicke schweifen,Voll Sehnsucht, über weite Meeresfernen —So sitz' auch ich, — und wenn mein Auge wähnt,
175 Aus unsrer Kammer trätest du hervor,
Ergreift mich herber Schmerz. — Ich fühl' es wohl,Nur allzudeutlich — nimmer kehrst du wieder IDann ruf ich unablässig Tag und NachtNach dir, du herrlichster Gemahl; erschöpft
180 Vermag zuletzt die heisre Stimme kaumZu beten, matte Worte noch zu lallen!
Könnt' ich die Hügel dir vor Augen stellen,Hinabgestürzt von ihrer stolzen Höhe,Könnt' ich mein Innres dir enthüllen, sähe
185 Dein Auge mich aus tausend Wunden bluten,Du würdest weinen — wäre doch dein HerzSonst kieselhart! — Und nun (o wende her
l ) Trotz der Unterstützung Ludwigs konnte Nicolaus V. keinen An-hang in Rom finden. Doch hauste er gewalttätig, plünderte die Kirchen,um dem Kaiser Geld zu verschaffen, mui'ste aber zuletzt, als auch Ludwigskriegerische Unternehmungen ohne Erfolg blieben, unter dem Schutze desKaisers aus Rom sich entfernen. In unwürdiger Weise unterwarf er sichinletzt in Avignon dem Papste.