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Und war an Kämpfen reichMein Tag, so gönne mir den Trost, dafs einstItaliens Erde meinen Leib bedeckt.Lafs in der Heimat Gruft mich ewig schlafen!Wenn dann die Zeit dies arme Grab zersprengt,Fliegt noch die Asche gern durch Heimatlüfte.
(Aus der Beilage zum Osterprogramm des Stadtgyumasiumszu Halle a. S. 1902.)
Die poetischen Briefe Petrarcas sind sämtlich in dakty-lischen Hexametern verfafst, nur Ep. I, 6 besteht aus gereimtendaktylischen Hexametern. Zur Wiedergabe dieser Verse habeich mich des ftinfftifsigen Jambus bedient, der in der deutschenSprache ebenso anspruchslos ist wie der Daktylus in denBriefen P.s, und dabei dem Daktylus in der Fähigkeit, dieverschiedensten Gegenstände und Empfindungen wiedergebenzu können, mindestens gleicbkommt. Für dies Verfahren kannich mich bekanntlich auf klassische Vorbilder berufen.
Das Gedicht Ep. I, 6 habe ich in dem Nibelungenversewiedergegeben, der mir an gereimte Hexameter am meisten zuerinnern scheint. Gedichte, in denen das lyrische Elementbesonders stark hervortritt, wie III, 11 und 12, III, 14 und 28habe ich in gereimten Versen übersetzt. Die Grabschrift 1, 8ist, um dem Originale genauer zu folgen, in Hexametern, dieGrabschrift II, 9 in daktylischen Distichen wiedergegeben;endlich eine dritte Grabschrift 1, 14 ist in gereimten Nibelungen-versen übersetzt, weil das Original ebenfalls gereimte lateinischeVerse hat.
Halle a. ö., Ostern 1903.
F. F.