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1 (1896) Süddeutschland
Entstehung
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VII
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Einleitung. VII

Gegenden gewährt hat, in welchen es an einem Zusammenschluß zu einerHlluptgenossenschaftskllsfe bisher gefehlt hat.

Trotzdem sind wir von einer erschöpfenden Lösung der Frage auchheute noch weit entfernt. In dem Netze der geschaffenen Einrichtungennehmen die Lücken den bei weitem breiteren Raum ein und über dieFrage, welche Art der bisher in Thätigkeit getretenen Einrichtungen sicham meisten empfiehlt, fehlt es an jeder Verständigung. In der Absicht,zur Beschleunigung der Vervollständigung des Netzes beizutragen undeine Aufhellung mancher noch dunkeln Vorfragen herbeizuführen, hat derVerein für Socialpolitit am 1. April 1894 einen Ausschuß, bestehendaußer dem Unterzeichneten aus den Herren Professor Dr. Sering, Ritter-,gutsbesitzer Sombart-Ermsleben und Geh. Oberregierungsrat Dr. H. Thielmit der Anstellung von Ermittelungen beauftragt. Dieser Ausschußmußte Berichterstatter aus allen Teilen des Reiches gewinnen. Inzwelcher Weise er über die weitere Ausführung der ihm übertragenenAufgabe sich einigte, wird am besten aus den Schriftstücken ersichtlich sein,welche er an die Berichterstatter übersandte. Dieselben lauten:

Anlage I.

(3rh ebung

über den

f)ersonalkrcdit des ländlichen Aleinarundbesitzes in Deutschland.

Zweck und Organisation der Erhebung,

D^NHtcrsuchung^oll über die Personalkieditverhältnissc der land-liche^,O^«naHMdbesitzer) (Bauern, Arbeiter, Kleingewerbtreibende,Pächter ?c.) Aufklärung schaffen. Dabei soll überall, wo er vorkommt,der Mobiliarkredit, d. h. die Aufnahme von Darlehen gegen Verpfändungvon Mobilien (Getreide, Wolle «.) mit in Betracht gezogen weiden.

Hingegen ist die Berücksichtigung des Immobiliar- oder Hypothekcn-(Grundschuld-)Kredits nur soweit erwünscht, als es zur allgemeinen Orten-ticrung über die Gesamtheit der Kreditbeziehungen der beteiligten Grund-besitzer notwendig erscheint und als ein Auseinanderhalten der verschiedenen