6)zn(s7)56(8
6)f4(36)48 (8
13
5.4. Gesetzt aber man seye Willens die vorige alte Uhr in ein Uhrwerck auff ?o Stund lang zu ver«wandeln/ und das alte Steig-rad zu behalten / welches offt so sich ereignen mag: in diesem Fall nun mußman ein Cronen-rad dazu thun / und das Zeigerrad verandern. Bey dem Cronen-rad erwählet maneinen solchen (^uotieriren der am besten mit dem Überrest des Wercks übereinkommen möge / mulripli-ciret alle()uorienten/ das Steig-rad und die zwey Spindellappen miteinander/ und findet also dieZahlder Umgänge des grossen Rads wie oben: alsdann sagt man nach den s Absatz des 6 5. in der an-dern Abtheil: Wie sich die Streich in einem Umgang des grossen Rads verhalten gegen den Streichenin einer Stund:: so verhalten sich die Stunden auf dem Zeiger-blat/ gegen dem HuarienrendesZei-aerrad-triebs.
Man kan aber im besagten alten Werck zu den (^uotienren 8 und 9 einen andern von 8 für dasCronenrad beyfügen/ so man nun diese miteinander mulripliciret/ wie schon öfftersistgesagtworden/ kommen^ 1888 vor die Streich meinem Umgang des grossen Radsheraus/vor den^uorjenten desZeigerrad-triebs schliesset man wie folget/218 88.9 368 ::12. s. der (^uarienr des Zeigerrad-triebes ist etwas mehr dann 5/ welcher Überrest ncßli-ßiret werden kan/gleichwie man m dem Entwurffdesgantzen Werckshier an der Sei-ten sehen kan.So mangern wissen mögte was vor eine Zahl der Umgange die Trummelwaltze Kc. in diesemWerck haben müsste/ so sagt man nach des letzt angezogenen §.1. Absatz in Zahlen also 21838.9368 ::3O i z.fast/ also daß bey nahe 13 Umgange seyn müssen.
So man aber dieses Werck corrigiren wolce/ um die rechte Streichs L<c. zu wissen/ kan manwieder nach Veranlassung des letzten 5. zu Ende prncecliren.
Gesetzt man wolle ferner eine alte Uhr in eine dergleichen/ welche so wol Minuten als Stundenzeiget/ verandern/ so muß man die Streicheln einem Umgang des grossen Rads mit den Streichenvoneinl>rStund ctivicliren/ worauf dann der ()u«rienr darlegen wird/ in wie viel Stunden das grosseRad einmahl herumgehe. Wann nun die Streich in den grossen Rad die 8ummam der vorgegebenenStreiche übertreffen / muß man erstlich die Zahl vor das Mmuten«rad erwehlen /und solche mit dem ge-fundenen (^uarienten multipiicircn / so wirdman dasZeigerrad-triebhaben / übertrifft aber die 5um-mader Streiche in dem grossen Rad die Streiche/ so muß man das Zeigerrad-trieb sich vorhero er-wehlen/ und dieses mit den (^uatiemen mulrioiiciren/ so wird das 91-oöuHum das Minuten» rad
Heben»
Weiln es sich aber zum offtesten zutraget / daß die 8umma der Streiche / und die Streichevon dem grossen Rad einander nicht »ccurar aufheben/ so ist dann in solchem Fall der beste Weg/ daßman diese zwey Zahlen/ so fern sie änderst im Halbiren gleiche geben/ halbiere/ oder solche mir einerleyals einem allgemeinenvlvisore ciiviclire/ nachdememan nunsolche/ zu so kleinen Zahlen als man ge-könnt recluciret/kan man selbige wie ein Rad und Trieb ansehen/ und sie nach des §.5.2. Abtheilungim II. Capitel zu kleinern Zahlen bringen. Gesetzt man wolte aus der letzt-bemelden alten Bewegungeine MnutewUhr zurichten/ so kan man dann die Zahlen von dem grossen Rad 21888 und die 5um-inam der Streiche nach Anleitung des erst bemeldlen H.Lcc.in ein Rad und ein Trieb 28) 12 re6uci>ren/ welches Trieb 2,8. nachdeme es an dem IAllbaum des grossen Rades angeschifftet worden/ einRad i2. in einer Stund einmahl um die Miiuittn zu zeigen/ herum treiben wird : So man nun(aleichwie in den Bewegungen des X.Capitels) dieses Rad 12 ein anders von 48 treiben lasset/ mitdeme ein Trieb i2cuncentrischist/ ein anderes Rad 36 (welches Rad concentrisch mit dem Minuten-rad ist) herumtreibend/ so wird dieses einen Zeiger in 12 Stunden herum führen/ aber in diesem Fallmuß man d as Trieb 28 auf dem Wellbaum des grossen Rads anschifften / also daß es herum etwas hartache / wann man den Minuten-Zeiger / um die Uhr zu richten herum trehet.
§ 5.wie man nemlich das Schlag-Werck von dicser alten Bewegung in eins 30 Stunden-Uhr verändern
könne.
4)39(9b
Ein Entwurffvon dem alten Werck befindet sich hier an der Seiten / damit— man aber dieses verandern könne / muß man die Zahl der Schlagnagel 6upliren/7)56(8 Schlag«: und also aus 8 /16 machen / wie auch den Rand des Aufhalt-rads clupliren /6) 54 (9 damit der Schlagnagel zwey Schlag thun möge indeme es darinnen einmahl
6)43(8 herumgehet.
Die grösste Unschicklichkeit wird hier sich ereignen um der Geschwindigkeit der Schlage einen Ein^halt zu thun / indeme ein (^uorienr nur von 2. in diesem Werck aclcliret / zu diesem Vorhaben lussicienrseyn wird/ weilnaberdieseemeunschickliche Zahl/wird man sich nothwendig mit den alten Zahlen be-gnügen lassen/ oder mehr neue Rader und Triebe/ als es wol der Müh werth ist/ machen müssen.
So man dieZahl derUmgänge/die dieTrummelwaltze oder derSchneck erfordert/finden wolte/mußman suchen wie viel Schlage in 3 «Stunden oben nach der 3 Abtheilung F. 2.6. Regel geschehen/ demnun 19ssind/ welche dann mit 16 Schlagnageln äivicliret etwas mehr dann 12 Umgänge von derTrummclwaltzen oder Schnecken geben.
Was endlich dasSchloßrad-trieb angehet muß man mit demselben nachAnleitung des letztbemellDtenOrts M Regel vttfahren-
5)24( f?_____
7) 56 (8.16. Schlag«:6)54(3
6)48(3.
Das veränderte Werck muß sey«/wie an der Seiten zu ersehen.
Das