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Vorrede
bey dieser dritten ecktion.
an den
Geneigten Leser.
Achdeme schon zum öfftestcn eine neue Ausslag dieses gegenwärtigen
QnomQnjschenWerckes/alsdasallbereitvorlangerZeltabaeaanaen/von vielen Liebhabern clcNclcriret worden/ ist man endlich dahin bc<dacht gewesen/solches wiederum auf das neue zum Vorschein zubrin-gen : Damit aber inzwischen dieses Unternehmen (veröffentlich) dem^7 ^^"^ ^ AMten Leser desto angenehmer seyn mögte/ so hat ein Liehaber derMathematischen Wlssenschafften allhier nicht nur allein die Figuren durch Beysetzunavieler ausgelassenen Buchstaben und anderer Sachen besser mit dem Text/ als vorhero/conwrmiret/sondern auch zugleich einen neuen Theil als den Vierten (nebst einemAnhang/der Kunstreiche Uhrmacher benannt / von dem mit mehren unten dendessen Anfang zu ersehen) mit beygefüget / in welchem allerhand Unwerts,j^etkoclen. wlenemllch alle grosse Gönnen Uhren/ sowohl Geometrisch/ nach
der ^nno I <55>8< zuParis ccl, rtcn 6nc.mcinic.ue von Klr. lie la ttirc. als auch ^ritn-
lnerisch nach einem in den Mathematischen undPhysicalischenOperibug derKönial.
Locier^r in Franckreich enthaltenen c)perevon^l.^,cal6, la kratique c!« 3lan3z
daäranz par le calcui betltult / zu 6c!,nciren seyen / vorgestellet worden. Es hat aberdiese zwey bemeldte weitberühmte Manner nicht ohne Ursach bewoaen/dergleichen neuelUetnaäcn auszudencken/ lndcme die tagliche Erfahrung bißhero mehr als zu viel zu ver.nehmen gegeben / und noch immer giebet/ wie die meinsten nach denen gewöhnlichen Kle-lkocicn conttruirte grosse Sonnen Uhren von keiner solchen ^ccuratclle, von wel'cher ste billich seyn sollen / sich befanden / dahero dan auch solche wegen einiger aar baldsich ereignenden Fehler die Stunden unrichtig zeigen müssen. Der erste Fehler kan wohlseinenUrsprungdahernehmen/weilnmandieFlachen und die darauf zu verzeichnendeUhren / die meistentheils clccliniren/nicht allezeit nach behöriger Declination, als worzudas bekante mltlumcnrum cleciinaturiurn <gleichwieinder jten Aufgab des erstenCapitels im i V, Theil mit mehrern gemeldet wird/) viel zu unrichtig / cleiermini.ren kan. Der andere Fehler mag leicht daher entstehen / so man nach gemeinerArt auf der ^umOttlai. oder der sonst genanten cominpen^Lini/die StundenPuncten / durch welche die verlangte Stunden« Linien gegen das Uhr - cenrrumzu lauffen müssen / nicht vratcig genug ausfindet / als inoeme man entweder denCirckel mcht recht accurat eintheilet / oder das Lineal / bey Hiehuna der blin«den linien durch solche Circkel. Theilungen / nicht nett apniiciret / dahero danngleich kommet / wle die ?raxi8 stlbsten solches gar deutlich vor Amen leaet/daßdieStundewpuncten/ welche ausbeeden Seiten bey zwey und zweyen in aleicber
WeltevondemDurchschnittder^^uinQ^ial.mitder^csjäi2n.Liniabstehensollten/alsdan nicht also richtig befunden werden / so nun sich diese Fehler bey kleinen Sonen.
Uhren auf einem ebenenPapier/ da auch die Wien ü.nril gerissen sind/ aar bald er'eianenkönen/wievielmehrwerdensichbey den grossen Sonen.Uhren die Fehler verqrösfern/ dem Flachen auch mcht so eben und die Linien nicht so lunriiseynkonen Weilnnun sich in den gemeinen ^letkoclen, bey Ausübung derselben in den grossen Sonew Uh.ren allerhand Schwangkelten hervorthun/ also daß auch/ so fieWq man zu onerirmvermeynet hat/ mchts desto wenmer stch zum öfftern einige Fehler einfindcn/ wirdeswohl nlchtvergebens oder überflüssig seyn ul dem vierten Theil neuere und zu denen großsen Uhren dienlichere ^ernoäen und zwar universale vorgetragen zu haben/ so :^
so angestellet würden / daß die Haupt- linien nach (^metrischer Manier/ aber dle Stunden Puncten aufder ^auinoötial-tini Aritnmetiscknach Anleitung des 11.Capitels durch die in den Zahlen zu exnrimiren angewiesene undaus einer accuraten lcala genommene latenten, als durch die cliltan-en der be«meldtenStundenvondemDurchschnittder Hc.mno6iiai.mit der ^ericiianzini ent,wederdesOrtsoderderFlache ausgefundenwerden. Womit der GeneigteLeser derGottllchen^loteötlonempfohlenwlrd.
Kurtzer