der kunstreiche UhrmaHer.
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die > 6 Stund lang gehet/ in welcher ist das Zelgerrad-meb 4/ daHZeiger-rad 32 / das 4) 32 (Kgrosse Rad 55/ das Trieb von dem zweyten Rad s Kc. die Zahl von den Zahnen imSteig-rad sind l/zdie^untiencen oderZahlen derUmgange in einem jeden sind 8/11/9/8/die/ wann sie alle / mit einander mulripliciret werden/ 6336 geben / so nun auch diese Zahlmit »7 mulcipliclretwird/ giebet daS procluÄum 107712/welches letzteredann die hal-be Zahl von den Streichen in einen Umgang des Zeiger-Rads ist / man wird aber auch diehalbe Zahl der Streiche in einem Umgänge des grossen Rads finden / daß sie seye /13464 / dann8mal i?ist 136/daßdiehalbe Zahldtt Streiche in einem Umgang desCronemrads4O ist/undZmal 136ist »224 welche die Helffte von den Streichen in einem Umgang des zweyten Rads giebet/und 1 i mal»224 »st 13464/ dleHelffte von den Streichen in Ansehung eines Umganges von dem grossen Rad55/ endlich ist8mal 13464 die vorbemeldte Zahl 1077,2/ so man nun diese Zahl mit den zweyenSpindel,lappen mulripliciret/das ist 6upl<ret/kommen 215424/ die dann die Zahl der Streicheineinen Umgang des Zeiger-rads innerhalb 12 Stunden darlegen. So nun verlanget würde zu wissen/wieviel Streich diese Uhr in einer Stund gebe/ theilet man nur diese Streich in 12 Slunb oder 12Theil/so machet es 17952/die 5ummam der Streiche von der Uhr in einer Stund/ äivicliretmannunweiters diese mit 60 Theilen/so giebet solches 299 und ein wenig mehr vor die Streiche in einer mi-1. ^H^nucen/ und so kan man nach Belieben biß aufoie 5ecuncknund "lernen gehe»?> Also habe ick mei<""»^"^»
Ne Gedancken/ so deutlich als es mir immer möglich gewesen/ so daß man mich hoffentlich wol ver-stehenwerde/ indeme dieses der warhaffte Grund von allen künstlichen Theilen eines Uhrwercks ist/vorgetragen/ derowegen mag sich ein Anfanger selbsten in mehr dann einem Crempel vor sich selb,
sten exerciren.
So ich etwan den geschickten und leicht-fassenden Leser/ weilen ich soviel Worts Miergebrauschet/ in etwas oKencliret/ lo dienet zu wissen/daß ich den aller unwissensten Künstler verlange zum«terrichten/derowegen wird bey ihm meine Entschuldigung gültig seyn.
/. 6. Die Lallan? hat 2 Streiche bey einem jeden Zahn im Steigernd / dann ein jeder von den i^Hzwey Spindel-lappen greiffet in jeden Zahn des Steig-rades/ dahero dann «m kerpenclicul der l«-eun6en vibriret /in seinem SteiMad nur zo.Zqhnvonnöthen hat»
Die zweyte Abtheilung
Anweißung wie man ein Stuck von der Uhr/ nemlich emGeh-wtlH techc
berechnen/ oder dte dazu dienliche Zahlen wohl ausfinden M.
^Achdeme ich dem Leser in vorhergehender Abtheilung / wie allhier die Berechnungen nurOberhaupts anzustellen/gewiesen/so will ich Ihn nun ferner zu den schwerern jedoch nulzli-,chen Theilen dieser Kunst einleiten/ welche ich mit aller möglichen Deutlichkeit/ doch da-bey in beliebter Kürtze/ als man wühl verlangen mag/ erklären werde.§. l. Einerley Bewegung kan entweder mit einem Rad und einem Trieb / oder mit mchrern I^NeiLadern und mehrern Trieben verrichtet werden/ wann nur im Fall die Zahl derUmgange von allen ^""-diesen Rädern eben dise ?ropolciun gegen alle die Trieb giebt / welche ein Rad gegen dessen Trieb '^ausmacht. Oder (welches auf eins hinauskomnlt) daß das ?roclu6tum, so ans der mulnpiic?,.non aller Räder miteinander entstanden/ sich gegen dem pl ocluito aus der wulriplic^cion der Triebesich verhalte/ als wie das einige Rad zu seinem Trieb. Gesetzt Man hätte ein Rad von 1440 Zäh»nen zum Gebrauch nöthig/dabey aber ein Trieb von 28.Trieb?stecken/ eben dieses kan man in dreyen ., .,.Rädern und so vielen Trieben pr«N!ren mmlich in 4) 36/ 7) 8/1) s. dann wann man die drey' MHeHRader miteinander mulripliciret als 36/ 8 und s / wie auch die 3 Trieb mit sich selbstm als 4/ 7 ^'^'und 1/ so wird sich das l>rc>6uitum vor die Rader 144«/ vor die Trieb aber 28 zeigen. Oder söman dieses Exempel mit der Zahl der Umgänge probiret / wird es einerley Sach seyn. Dann ^, .28) 144c» (/iß, wann man nun die ()uoriencen oder Umgänge der drey Räder nnd Triebe unter i> MlMsich mulripliciret/ so wird eben auch 51^/ wie in dem letzten Exempel/ herauskommen. ^' ^
Es lieget hier nichts daran in was vor Ordnung die Räder und Trieb aufgesetzet sind/ oder inwelchem Rad ein Trieb gehe: Insgemein setzet man die grössten Zahlen nur wegen besserer Schick?lichkeit vor / welche die übrige treiben.
§. 2. Zwey Rader und Trieb von verschiedenen Zahlen mögen einerley Bewegung verrichten/als ein Rad von 36 treibet ein Trieb von 4 eben so als ein Rad von 4s ein Trieb von s treibet/ o^K, 15oder wie ein Rad von 99 ein Trieb von 10/ dann dieUmgang von jeden sind 9.
5.3. Wann man eine gewiese5ummam der Zahlen in kleine TheilelUnd das nur ungefehr) thei-len wolle/ da gleich von denen oder einer von den Huncienren Nicht gefallen dörffte/ oder so manzwey Zahlen/ die miteinander zu mulripliciren wären/ in andere verwandeln wollte / kan Man sol-che nachfolgender Regel verandern: Man älviöiret die zwey vergebenen Zahlen mit zweyen andern,^, .^z.Zahlen mit denen sich jene aufheben lassen / und mulripliciret alsdann die (^uucienren alccrrmrim 'oder wechselsweiß mit den Valoren/ so wird das ?i-ociuHum dleserzweyen letzt gefundenen Zählendem Prn.iu6tc» der zwey erst gegebenen Zahlen gleich seyn. Zum Exempel/ wann man 36 mal 8 ver-andern wollte / so cliviclirec man diese mit zweyen Zahlen die just darinnen aufgehen als 36 mit 4/und 8 mir 1. Der vierte Theil von 36 ist 9/ und 8 mit 1 ckv.d ret giebt u / und muwplic rer dann9 mit 1/ so ist das proclucrum 9/8 aber mit 4 mulripliciret giebt 3 ^ Also daß man vor 36 mal8 wird 32 mal 9 gefunden haben Die Oper^on stehet an der Seiten / damit man solche sehen9V / 8 und desto besser begreiffen möge; DieseZablen sind einander gleich / nemlich 36 mal 336 V 8 ist gleich dem 32 mal 9/ als die beederseits 288 ausmachen: Wann man ferner 36 mir 6/4/ VI und 8 mit 2 clivciiret/ und stellt dlö ^luicipi'c NO!' wie vor gesagt/ an/ so wird man
l» X A vor zs mal z / 24 mal t2/ l> auch 288 gleich ist/ überkommen
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