Anhang
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§. 2. Für das erste müssen wir wissen/ daß / wann ein jedes Rad mit dessen Trieb äl'viciiret wird/lder (^uorienr andeute/wieviel Umgängedas Trieb /biß das Rad einmal herumgehet/ habe. ZumExempel einRadvon 6o.Zähnen dasein Trieb von sechs treibet/ wird das Trieb ic>mal herumfuhr«n/indeme solches nur einmal herumkommet.
Von dem Schnecken oder der Trummelwaltzen biß an die Lailanz treibet die Rader die Tn>be/ also gehen folglich die Triebe geschwinder als die Rader/ die darinnen gehen. Hingegen zeiget sichdasWiederspielvon dem grossen Rad an biß zu demZeiger-Rad/ als im letzten Exempel treibet dasRad das Trieb lomal herum/wann aber das Trieb das Rad triebe/ müsse dieses ivmal herum lauftfen/ biß das Rad einmal herum käme.
§.3. Ehe ich nun weiterfortgehe/muß ich'vorhero zeigen/wie man die Rader und Tried unterein«-«nder schreiben soll / welches entweder auf die Art geschehen kan/ wie man bey denen gemeinen Brüchenanzahlen verfahret/oder auf die Weiß einer Divilwn in der gemeinen ^rickmecic: Zum Exempel «in.Rad von 6oZähnen/das ein Trieb von s. beweget/mag auffolgende Art/so/als —oder vielmehr al-so s)6o zusammen gesetzet werden/da die erste numerische Figur indem letzten das Trieb / und dienechste daran ausser dem Eck oder Einschluß das Rad ist.
Die Zahl der Umgänge/welche das Trieb in einem Umgang des Rads vollendet/ wird ausser«halb eines andern Eckes zur rechten Hand gesetzet / als wie s) 6o (12/ das ist ein Trieb von s Trieb«stecken gehet in einem Rad von 60 Zähnen i-mal in einem Umgang des Rads herum.
OmegantzeBewegung mag also ver« 4) 36 (9
zeichnet werden
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'i? Zahnein demSteigrad/oder vilmehrivie man-hierMderSeiten siehet / allda
5) ss("5) 4s (3
5)40(8
«7.
HjealleröbersteZahlüberderLinidasZeigerrad-triebvon4ist/das Zeiger-rad 36 und 9 Umgäng vondemZeigerrad-trieb/ die andere Zahl (unter der Lini) als s ist das Trieb/ss dasgrosse Rad und nUmgang von dem Trieb/das solches treibet/ die dritte Zahl ist das andere Rad Lcc. D« vierte dasCronen-rad 8lc. und die zuunterst allein siehende Zahl ^7 ist das Steig-rad.
L.4. Wann man nun nach den obigen 2. /. die Zahl der Umgänge/ welche ein Trieb meinemUmgang seines Rads hat/zu finden weiß/ so tan hernach auch leicht ausgefunden werden / wievielein Rad oder Trieb/die noch weiter abstehen/ als wie das Cronen-rad/Steig-rad Kc. Umgäng habe.Man soll nemlich die (priemen/(durch welche ich allzeit und insgemein die Zahlen der Umgänge ver-siehe/und die zur rechten ausserhalb eines Ecks/wie in dem letzten/.ist angewiesen worden/ sich befin-den/ daß ich hier einmal alsvor allemal will nutiret haben) mit einander mulripliciren/ da dann daskroäuHum die Zahle der Umgange geben wird. Ein Exempel wird alles was ich sage deutlich NMOen/wir wollen
demnach diese 3 Zahlen/ diehier an derSeiten ange- L) ss (ttsetzet sind/nehmen/davon die erste n/die nechste dar- s) 45 (9auf 9 / und die letzte 8 Umgange hat / wann man 5) 40 (Inun 11 mit 9 muwpliciret/ kommet 59 heraus/dann
Zmal 11 ist 99 ^ das ist in einem Umgang des Radsvon s / Zähnen geschehen / beydem andemTrieb^ / oder bey dem Rad von 40 Zähnen/ welches concemrisch/ oder an eben an dem Wellbaum mit demandern Trieb f gehet / 99 Umgänge / wann nun endlich 99 Mit dem letzten Huorienren 8 ( das ist 8malV9ist792)muKip!iclxet wird/ so zeiget es die Zahl der Umgänge/ welche das dritte und letzte Triebhm/ also muß dieses dritte und letzte Trieb 792 mal herumgehen/ biß das erste Rad 55 einmal herumkommet. Ein ander.Exempel wird die Sach noch deutlicher machen / welches hieran der Seiten zu finden F die Umgänge sind, 10/ 8) 8« (i c>9 und 8 / diese mit einander / w«e oben/ mulcipli- 0 54 (9ciret/ bewegen sich folgender Gestalt/ nemlich iomal 5) 4c, (3«, ist 90 /das ist das Trieb 6/ als das Trieb von dem dritten Rad 40 gehet 90 mal herum / indem« daserste 80 einmal herum kommet/so man dieses letzte procluHum von 90 alsdann mit 8 mulcipliciret/sokommen 720 heraus/das ist das Triebs (welches hier das Trieb von dem Steig-rad/s ist) laufft 72amal herum/biß das erste Rad von zc> Zähnen ein einigmal seinen Umgang verrichtet.
5. s. Wirkönnen nunzu dem/das der wahre und rechte Grund von allen isi/uns wenden/wel-ches nicht bloß darinnen bestehet/daß wir die Umgange/ sondern vielmehr auch die Streiche von der L^l-lanx in diesen Umgängen der Räder ausfinden. Nachdeme wir nach dem letzten ra«^^ die Zahlder Umgänge/welche das Steig-rad in Ansehung eines Umganges des vorgegebenen Rads hat/ clc»«rminiret/ müssen wir alsdann diese Umgänge des Steig-rads mit der Zahlvon dessen Zähnen mul-eiplic>r«n/fowirdman die halbe Zahl vonden Streichen/die sich innerhalb eines Umganges bey besag-tenRad ereignen/haben/ ich sage aber dieHelffte von der Zahl / darvon die Ursach in den folgenden«. s. erhellen wird. Damit aber dieses bißhero bemeldte noch besser inzwischen verstanden werde/ wollenwir dasExenwel in dem letzten ?2raZrapli« zur Erklärung vor die Hand nehmen: Es hat nun alldadas Steig-rad (wie schon bekandt) 720 Umgange in Ansehung eines Umganges bey dem ersten Rad/so muß dann diese Zahl mit 1 s (welche die Zahne in dem ^teig-rad hier ausmachen) mulrlpliclret wer-den / so giebet das proäuHum 12800/ die demnach die halbe Zahl von den Streichen der Lallanx in ei<nem Umgang des ersten Rads 8u sind/ aufgleiche Weiß kan man bey einem und dem andern derübrisnenRader verfchren.Ich will noch ein einig Exempel/welches diese gantze m^reri« noch leichter und vel>Händlicher machen wird / .beysetzen / das Exempel hiervon ist gleich an der Heilen/ und zwar eine Uhr K