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Beschreibung
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ill. Bey allen aber ist fieissig auf die Einschreibung der Stunden achtzuge-ben / daß nemlich allemal bey der Lmi Kl L n.zur lincken Hand derselben hernach(indem ich nemlich das Angesicht gegen Norden wende) die Vormittags- zur rechten aberdie Nachmittags-Stunden eingeschrieben werden.
as dritte Capitel.
Von denen gegenMittagund Mitternachtfür sich oderhinter
sich Hangenden Uhren / und wie man solcher Flächen incimanon ver-mittelst des Oeclinatorii finden solle.
B schon die in vorigen Capiteln beschriebene Uhren und Flachen auch
warhasstig inclinirc und von dem ttori-QNt oder Vcrtice über oder
untersteh geneigt sind; so hat man jedennoch (weil solche Neigung gegenMorgen und Abend/ wie bey denen Vcrric»libu5 VeclinanuduZ,geschiehet) dieselbe vielmehr und zu besserem Unterscheid veclinantiz^ori-onralia nennen; den Namen derer incünatorum aber denenallein zueignen wollen / die sich gerad gegen Mittag oder Mitternacht neigen / und hinteroder für sich hangen.
Zu derer besserem Verstand nun können nachfolgende zwey Betrachtungen (anstatt eines weitläufigern Fundaments / das zu seiner Zeit folgen soll) angestelletwerden:
Erstlich nehme man für stch das Fundament ^ e 6 r wiees im ersten Capitel desk.2.,.,!l.a.l.Theils/ nach der fürgegebenen ?c»iu8-Höhe/ bereitet worden/worinnen^r die
I^inca «ori^ontHliz, /^ K die Verricalizund ^. (^ die ^yuinoKializist/wie stein Be.
zeichnung der gemeinen ^ori^ontalund Vertical-Uhren gebrauchetwerden; l^ L. aberist die ^xig muncli, odervielmehr ein Stück darvon/ welches unter und übersich ver-längert/ aufdie beyd c l'olQZ muncii zulauffet. Hieraufziehe man aus ^ etliche blindeLiniena b, ac. acl, ae, af, welche von der Vclticai Lim ^L theils nach gewissenGraden hinterstch ( wie 2 d. und 2 c) theils nach gewissen Graden für sich hängen (wie26, und 2c) oder von der l-lori^omxl. Lim ^ 5 sich untersich sencken lc. durch welcheLinien alle lauter solche geneigte r^na oder Flachen können verstanden werden aufderenbeyden Seiten Uhren zu verzeichnen seyen/ also / daß etliche übersich/ etliche untersich/etliche gegen Mittag / etliche gegen Mitternacht gerichtet sind. Wie nun sonsten diegemeinen Vcrricai-und 5l0l-i20nr2l. Uhren beyderseits einerley Zeichnung haben/vermittelst der ^^uinoÄl al-Lini ^ Q, mit welcher ein Kreiß beschrieben und durchdesselben Eintheilung/die Stundpuncten auf der l^inca OntinZcnrin gefunden wer«den :c. Der Unterscheid aber einig und allein darin« ist/ daß in den Verrical-Uhrendie Höhe /^ L, inttarixontHlibusaber ^ l^ zu Bestimmung des^cnrri (als in webchem beyderseits die ^xi8 durch die plana streichet) muß behalten werden: Gleicher Ge-stalt/ (wie die Figur klarlich anzeiget) wird in allen obangeregten hängenden Uhrennichts anders erfordert werden /als was sonsten bey denen gemeinen Verrical-undtto-ri2OnrHl.Uhrcn/weil nemlich alle solche Flachen in dem Punct ^ zusammen kommen/und eine lincam comjnZcnriX behalten :c. ausser daß/ in denen Hintersich HangendenVcrticallKuz, und untersich Hangenden ttOl i^ant2llKu5, das Centrum durch einelängereLini als ^ 5 oder ^ l? (z. ex. durch ^ c oder ^ f) und in denen für sich Hangendenverricaliduädurch einekürtzere als^^ (nemlich durch ^ä oder^c) muß gefundenwerden.
Fürs andere/ wie in voriger Betrachtung die Neigung einer Fläche mcistentheilsvon der Vertical-Lini für stch oder Hintersich gerechnet worden; also können eben selbigeNeigungen allein in Ansehung des ttori^onr^ betrachtet werden/also daß die hinter sichHangenden gegen den Mitternächtigen / die für sich Hangende aber gegen dem mittägigenriz.l.,il.v. Theil des ttori^ontz sich neigen; welches dann auf folgende sechscrley. Weise ge-schehen kan:
Entweder die Uhrfiäche ist gegen Mitternacht genciget/ und zwar fürs i. also/daß die inciinarionder poluz-Höhe gleich ist / wie ^x; oder fürs 2. daß die Inclina-lionkleiner ist/ als die ?c>iu3.Höhe/ wie ^ x, oder vielmehr die gantze sx (wordenzugleich erhellet/ daßdie Sencküng einer Flächen f unter die^or^onral-Lini/ derm
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