Beschreibung
5llUl.
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von ^uinoNio amumnali, den Herbst und Winter durch/ biß wiederum auf das^auinoNium vernum, beleuchtet: daher dieses «oroloZium cluplcx oder zwey«fach ist/nemlich5uperiu2 das obere/dessen ttanum gegen deml'Qw aröiico siehet/und jetzund beschrieben worden; und lnfcriuz das untere/ dessen 8upcrKc1cz gegenVem^olo anraröiico gekehret ist/ davon folgends Meldung geschehensoll.
Wie man das NoroloZium H^uinoHiaw
Infcriuz machen soll.Ieses/wie erst gemeldet/wird Hczuinoäiialc infcriuF genennet /weil esan die untere Seite des^quino^ial. Circuls/ welche gegen dem l'oloanrarätico gewendet ist / und mit dem Lr^lo just darein siehet / VW^ zeichnet wird.
Essollallerdings/wiedasvorige/ aufgerissen und ausgetheilet werden.
Die Stunden muß man aber änderst einschreiben. Dann wo zuvor die Stundenvor Mittag gestanden / als im Quadranten LO, da müssen jetzt die Stunden nach Mit-tag gesetzct werden/und wo zuvor die Stunden nachmittag gestanden/als imQuadran«tcnLc, dahin müssen in diesem die Stunden Vormittag verzeichnet werden/ also dasc die 6. Morgens/und l) die6.zu Abends;L aberdie 12. zu Mittag anzeige.
Der Zeiger soll eingesetzt werden aller Massen / wie oben in dem H^uinvätiali5upcliorj ist gelehrt worden.
Den Stand und 3it>.!m belangend /soistzuwissen/ daß derselbige gleichförmig istmit dem vorigen: allein soll der Zeiger gegen dem l^ola anrarötico sehen/das ttoro.lvZium aber mit der Seiten ^ gegen Mittag über dem ?tori2om in des^^u'mo»KialzHöhe erhebt werden; die Lini ^ tt gerad über der Mittags-Lini stehen / und<i O dem ttori-onr parallel seyn/ wie oben auch gemeldt / so wird es seinen rechtenStand haben und die Stunden gewiß zeigen.
Was bey diesem ^oroloZio zu merckcn/das kan aus denNoranälZdes^ora»
lQAü^ulNOäiiHliäZuperioriF erlernet/und deßwegen allhie zuwiderholen unterlas
sen werden: allein soll man in diesem die Stunden vor sechs Uhren vor Mittag/und
nach 6. Uhren Nachmittag auslassen / weil dieselbige zu keiner Zeit durch das gantze
Jahr in diesem ttano können observirt werden/ es g^schehe dann/daß man ein Uni vcr-
lalc daraus zu machen begehrte / in welchen! calu diese camcla kein Raum noch
Platz hat.
Anmerct'ungen.
Des anderen Kapitels.
Er ^mKor lebret diese und alle seine folgende Sonnen- Uhren verzeichnen auf solcheFlächen/die man von einem Ort zum andern tragen und erst recht nach den4.Haupt-Puncten der Welt :c. stellen kan; daher ihme dann auch frey stehet die zwey Creutz«
nach eigenenbeweglichen
liget/ eine Sonnen-Uhr verzeichnet werden solle/ und zwar aus einem gegebenen Punct in wel-chem der Zeiger cingehefftet werden solle. Wird derowegen nicht unnützlich seyn/ wann wir beyjeder Art der Sonnen-Uhren auch diesen Fall setzen/ und wie sich alsdann zu verbalten/mit an-mercken. In diesen Hqumoai.il Uhren ist die Sache gar leicht: Dann wann auf einer solchenunbeweglichen Flache/ welche dem ^umu^I-Kreiß parallel stehet ein Punct gegeben ist dareinder Zeiger kommen solle / so setze ich an den gegebenen Punct eine Bleywag oder Richtscheid miteinem kerpen^icul aufrecht gegen den Scheitelpunct oder Zenith; drehe dieselbe hernach hin undher biß das peipenäicul inne stehet/ so weiset mir unten das Richtscheid die Lini welche auf derFlache dem Non-onr parallel ist und gerad gegen Ost und Westen sireichet/wie in des ^urKorizFiguren die Lini ^ v. Durch solche Lini ziehe ich in dem gegebenen Zeigerspunct winckelrechteine andere/so hab ich dieMittag-Lini ^ L auch/ und darffalso imübngen nur nach des ^mdorüUnterricht verfahren.
Damit der kunsiliebende Leser nicht nur lerne die Weise und Manier Sonnen-Uhren zu ve»zeichnen/ sondern auch den Grund und Ursprung solcher Verzeichnungen etlicher Massen verstehe/(welches einem Lehrbegierigen offt lieber als das Werck selbsten ist) so will ich bey folgendenVerzeichnungen auch einen einfaltigen und leichten Beweiß anfügen/daraus man sehen möge/warum also / oder also verfahren worden / und daß / wann eine Uhr vorgeschriebener massen ver-zeichnet worden/ alsdann des Zeigers Schatten unfehlbar und just die begehrten Stunden weistsen müsse. Bey diesen H^uinoHial-Uhren nun ist der Beweiß am allerleichtesten : Dann weildieselbe dem Hc^uarori parallel sind/ und ihre Zeiger dem äxi munäi oder der Polus-Lini (wel-ches in einer so überaus grossen Weite desH^uaroris von der Erden eben so viel ist als ob die