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ist dieselbe in dem gemeinen Wesen und Leben; da wir gern zu frieden seynundwohlzuftiedenseynkönen/wanwirdkgantzen/halbe/viettelundaufshöchste die halbe Viertelstunden haben und unterscheiden tonen. Daherodan ersterzehlte neue Erfindungen denen alten Waffer-Sand-Schlag-Sonn-und Schatten-Uhren ihren gebührenden Preiß und Ruhm im ge-ringsten nichts benehmen tönen/ oderzubenehmenbegehren. Unter allendiesen aber bleibt und gebühret das höchste Lob denen letztem / als welche dieandern alle so wol an Gewißheit als Annehmlichkeit übertreffen: Wie daiidie Erfahrung bezeuget/ daß auch die allertünfilichsten Schlag-oderIeig-Uhren mercklich falsch gehen/ wan sie etliche trübe oder regnerische Tag über/nach Anleitung der Sonen- Uhren/ nicht haben tönen gerichtet werdenDanenhero dan jederzeit sich Liebhaber solcher Sonn-oder Schatten-Uhr-kunsiin grosser Menge gefunden/ welche theils grosse herrliche 0pera vongrosser Subtilheit davon geschrieben/ wie cl,r,aopKoru8 5laviu5 und ande-re ; theils aber/ den Einfältigen und mehr der annehmlichen rraxi als subti-len ?lieorio ergebenen zum besten / kleinere Tractat an.den Tag gegeben; un-ter welchen dann gegenwärtige QnQmonica Herrn ^elpcri wohl würdig ist/
daß sie aufs neue aufgelegt und denen Kunstliebenden recommcnckrt werde/ihrer sonderbaren Deutlichkeit und leichter Begreifflichkeit wegen.
Nun aber solche herrliche Kunst so hoch gestiegen ist/daß sie nicht nur in ei-nem gewissen OrtdieStunden des Tageszu allenIeiten des Jahrs anzei-gen/ sondern auch der Sonnen täglichen und jährlichen Lauff/ derojelbenHöhe über dem Non-om, ihre Abweichung von dem ^u^tore oder Mittel-Kreiß/ den Ort und Zeichen des Himmels wo sie sich befindet/ die Stundihres Auf- und Untergangs/ die Länge des Tags oder Nacht/ auf jedenfüraegebenen Ort des gantzen Erd- Kniffes andeuten / und uns z. e. in diessen Landen eben so gut berichten tan / wann es in Ost- oder West- Indien/in^onomOtapaooernOva^embiatt. Morgen/ Mittag oder Abend lc.Ky/als wannbey uns selbsten solches sich ereigne; Mit einem Wort/ weil siegleichsam Himmel und Erden durch den nichtigen Schatten eines kleinenZeigerleins auf ein enges Blätlein oder Bretlein verzeichnen lehret: undaber heutiges Tages auch unter denen Nichtstudirenden sich nicht wenigefinden/ welche so wohldieftrletzternDingeeinige Kundt-und Wissenschaftverlangen/ als auch bey denen gemeinen Sonnen- Uhren und deren Ver<-zeichungenjezuweilen einen mehreren Grund und die Ursach wissen möch-ten/ warum man so und so verfahren müsse: Als ist für nützlich erachtetwordenbey der zweyten LMon auch dergleichen Sachen etwas mitzube-handeln/ jedennoch aber ist solches/ so viel möglich leicht gemacht/ und al-le hier unnöthige Subtilheit mit Fleiß übergangen worden/ damit also die-sesWerckzwischen denen/ anseinemOrthochrühmlichen spitzfündigen he«cuwionidu», und der gar gemeinen einfältigen rraxi das Mittel halten undvon beyden Stucken das nöthigste beste und nützlichste begreiffen möchte»
Ver Kunstgeneigte Leser lasse ihm solchen guten Willen gefallen/ und
lebe samt uns dem Himmlischen Gnaden-Schutz des
allgewaltigen GOttes getreulich
empföhle!,.
lungind«> unnöthig
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