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that und zugleich die Anerkennung dafür, daß er mit seinemUrteil über die Nazion ins Schwarze getroffen. Möglich, daßdie Deutschen bereits in dieses änßerste Stadium der Selbst-erkenntnis eingetreten sind, an deren philosophischem Gleichmutselbst das Hohngelächter des Weltalls wirkungslos abzuprallenpflegt — aber alsdann fasse man die Sache wenigstens gründ-lich auf und stimme bei der Einweihung dieses Denkmals mithohem, Hellem Klänge als einzig würdiges Lied nazionalenSelbstbewußtseins jene Heinesche Hymne an:
Ich bin kein Rmnling, ich bin kein Slav',Ein deutscher Esel bin ich — war ich —Und werd' ich ewig bleiben!
Es ist bekannt, was die Heineschwärmer an dieser Stelleeinzuwenden Pflegen: es sei ja dies alles nicht so böse gemeint!ganz im Gegenteil wäre es eine übergroße Liebe, die ihnso sprechen hieße; aus einem schmerzzerrissenen und blutendenHerzen rufe der edle Mann seinen Zorn nnd sein Wehüber Gott und Menschen, die in ihren Thaten dem hehrenIdeale in seiner Brust so wenig entsprächen. Daß diesein ganz abenteuerlicher Unsinn ist, wird ein jeder sofort ver-stehen, der noch seine gesunden fünf Sinne beieinander hat.Gewiß lasfen die Weltzustände im allgemeinen, liehen und laffenVerhältnisse und Einrichtungen in unserem engeren Vaterlandeauch jetzt noch immer viel zu wünschen übrig und werden vor-nehmlich bei leidenschaftlichen Naturen von starker Sittlichkeitnnd reiner Vernunft zu allen Zeiten die Entrüstung wie denSpott herausfordern. Es hat fchon Leute gegeben, die denDeutfchen fehr fchmerzliche und bittere Wahrheiten gesagt haben,aber sie sind deswegen in der allgemeinen Wertschätzung nichtgesunken, vielmehr gestiegen, denn ihnen war es heiliger Ernstmit ihrem Tadel, und dementsprechend war auch der Ton. Aufdiesen hat man zn horchen, will man recht verstehen. Aber denfrechen Witzeleien, mit denen Heinrich Heine acht-, fcham- nndunterschiedslos alle Dinge in der Welt verfolgte, merkt man