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Dichterische Idole : Heine, Horaz
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Manier, in welcher der neueste Dulder dieser so lieben Be-schäftigung nachgeht, ist mehr als eigentümlich:

Mit Wehmut erfüllt mich jedesmalDein Anblick, mein armer Vetter,Der du die Welt erlösen gewollt,Du Narr, du Menschheitsretter.

Das ist doch mehr als ungezwungen!

Albert Träger, einer jener sangesfreudigen Helden, die indem Nürnberger Heine-Almanach die geängstigten StadtväterDüsseldorfs zu entehren unternahmen, hat seinem Lieblingsdichterfolgende ergreifende Strofe gewidmet:

Der Freiheit treu und treu deni Vaterlande,Fern von der Heimat ist er heimgegangen,Doch seine Grüße hat er ihr gesandt,Voll heißem Schmerz und sehnendem Verlangen.

Allerdings hat auch Heine selbst ab und zu in seinerZappeligen Manier das Vaterland hochleben lassen, so z. B.

Ade, mein Weib, mein schönes Weib,Du kannst meine Qual nicht fassen.Ich drücke dich so fest an mein HerzUnd muß dich doch verlassen.

Die lechzende Qual, sie treibt mich fortVon meinem süßesten Glücke,Muß wieder atmen deutsche Luft,Damit ich nicht ersticke.

Die Qual, die Angst, das Ungestüm,Das steigert sich bis zum Krampfe.Es zittert mein Fuß vor Ungeduld,Daß er deutschen Boden stampfe.

Und nachdem das Männchen eine ganz kleine Weile aufdiesem so heiß ersehnten Boden herumgestampft hatte, setzte essich flugs nieder, um die geliebte Heimat in der glänzendstenSatire, die je aus seiner Feder geflossen, unsterblich lächerlich zumachen. Man muß diese Kapitel iu Deutschland, ein Winter-