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Die Welt ist so schön und der Himmel so blau,Und die Lüfte sie wehen so lind und so lau,Und die Blumen winken auf blühender AuUnd funleln und glitzern im Morgentau,Und die Menschen jubeln, wohin ich schau:Und doch möcht' ich im Grabe liegenUnd mich an das tote Liebchen schmiegen —
Was der Schelm nicht alles zu erzählen weiß! kein wahresWort daran! Wer in das Grab will, dem hat die Welt längstaufgehört, schön zu erscheinen; von all' der geschilderten Prachtsieht und empfindet er nichts mehr. Heinrich hätte Hamletfragen sollen!
Und mich an das tote Liebchen schmiegen —den Teufel auch! die sinnliche Gebärde ist in diesem Falle schlecht-weg ekelhaft. Doch man lasse es hingehen! Heinrich bessert sich:
Mein süßes Lieb, wenn du im GrabIm dunkeln Grab wirst liegen,Dann will ich steigen zu dir hinabUnd will mich an dich schmiegen.
Schon wieder einmal: an einen Leichnam schmiegen! Aberes kommt noch besser:
Ich küsse, umschlinge und Presse dich wild,
Du Stille, du Kalte, du Bleiche!
Ich jauchze, ich zitt're, ich weine mild —
man. wird die milden Thränen eines derartig wilden Mannesnicht ohne ein gewisses Interesse fließen sehen! Denn da dasGenie immer Recht haben soll, so ist dieses Naturereignis einewürdige Vorbereitung darauf, daß der glühende Krater auch nocheinmal eine kalte Lava fpeit —
Ich werde selber zur Leiche.
Die Toten stehn auf, die Mitternacht ruft —
es wäre schicklicher für die Toten gewesen, erst nach dem Rufeaufzustehen!