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oder ob Emanuel Geibel dem Liebesglücke eines jungen Mannesdie Zunge löst:
O schneller mein Rotz, mit Hast! mit Hast!Wie säumig dünkt mich dein Jagen,In den Wald, in den Wald meine selige Last,Mein sützes Geheimnis zu tragen--------
O tonnt' ich steigen mit IubelschallWie die Lerch' empor aus den GründenUnd droben den rosigen Himmeln allMein Glück, mein Glück verkünden--------
So wiss' es, du blinkender Mond im Fluß,So wißt es, ihr Buchen im Grunde:Sie ist mein, sie ist mein! es brennt ihr KußAuf meinem seligen Munde —
oder ob Ferdinand Freiligrath die Ruhe in der Geliebten
feiert:
So laß mich sitzen ohne Ende,
So laß mich sitzen für und für!
Leg' deine beiden frommen Hände
Auf die erhitzte Stirne mir!
Auf meinen Knien, zu deinen Füßen,
Da laß mich ruh'n in trunk'ner Lust;
Laß mich das Auge selig schließen
In deinem Arm, an deiner Brust--------
In unserer Liebe Nacht versunken,Sind wir entfloh'n aus Raum und Zeit:Wir ruh'n und träumen, wir sind trunkenIn seliger Verschollenheit —
immer ist es ein — der Seele selbst entsprungenes, in nichts ver-standesmäßig erklügeltes, ein von der ersten bis zur letzten Silbeübermäßiges, jedes menschliche Herz mit sich sortreißendes Ge-fühl, der echten Liebe und Leidenschaft Sprache und natürlicherGang: und weil so, nur darum einzigste Poesie.
Der leidenschaftlich bewegte Mensch wird als Dichter aus-schließlich die Sprache des eigenen Herzens sprechen und not-gedrungen vor allem das Verhältnis seines Innern zu der ihn