§. 40. Ich sehe also nicht, warum dieVerdauung keine Gärung zu nennen sei, dadie Erzeugung des Milchsaftes, und die Ge-schwindigkeit, womit dies vor sich geht, nachdem ausgedenteren Begriffe, so wir nunmehrvon den Gärungen haben, die Dauung ge-wis nicht aus der Zale der Gärungen auslö-schen, sondern sie blos zu einer besondern Gä-rung machen kann; zumal weil die genannteErzeugung des immer gleichartigen Saftesaus so verschidenen Speisen, und die Geschwin-digkeit, womit solches geschiht, daher rürt,daß zur Dauung der wahre zur Gärung erfo-derliche Grad der Wärme und kein blosesWasser, wie bei den meisten anderen Gärun-gen, sondern Säfte in groser Menge ange-wendet werden, die stärker und weit anderstals selbiges wirken. Denn der Zutritt derGalle zum Magen bei den Fiſchen; die lang-same Verdauung derjenigen kalten Thiren,.wobei
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten