93§. 39. Bei diser Verwandelung zeigensich nun alle Erscheinungen die bei den Gä-rungen vorgehen (*) und überdem, daß dieSpeisen im Magen durch eine feuchte undmäsige Wärme gebähet werden; so ist auchLuft dorten, die teils mit den Speisen ver-schlukket wird, teils aus den Gedärmen durchden Pförtner dahin kömt, und zur Dauungeben so notwendig ist, als zu anderen Gä-rungen. Denn bei den Insekten hat der Ma-gen seine Luftrören, und so gar bei den imWasser lebenden Thiren, als den Fischen gehtbekanntermasen aus der Schwimmblase einGang zur Speisenröre.§. 40.(*) Es wird nemlich bei der Däuung so wie beiallen anderen Gärungen Lust erzeuget, undausserdem, daß in den Narungsmittelen eineinnere Bewegung entsteht; so verliren sie ihrevorige Eigenschaften: die gröbere Teile werdenabgeschiden, zu den dikken Därmen gebracht,und es erzeuget sich endlich ein neuer, von derNatur der Narungsmittelen ganz verschidenerSaft, der Milchsaft
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