Druckschrift 
1,2 (1786)
Entstehung
Seite
95
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95wobei dises nicht geschiht, und der Viperenfaulmachendes Gift lassen meines Erach-tens mit einigem Grunde vermuten, daß beiden warmen Thiren, weil sie dergleichen Hülfs-mittel nicht bedörfen, und doch geſchwindeverdauen, die Wärme dasjenige zum Teil ver-richte, was bei den kalten Thiren durch diegenannten Säfte geſchiht. Ich ſage aber zumTeil; denn die Bestandteile der Säften, diebei den warmen Thiren zur Dauung angewen-det werden, und die Erfahrungen, die mitihnen sind gemacht worden, beweisen, daß sieeine Gärung zu beförderen im thirischen Kör-per sehr fähig und weit fähiger sind, alsbloses Wasser. Dises wird aus folgender Be-schreibung derselben erhellen.§. 41. Der vornemste von den Dauungs-säften ist der Speichel, mit den ihm änlichenSäften, dem Safte der Gekrösdrüse und desMagens; denn lezterer unterscheidet sich be-..kanntermasen