Druckschrift 
1,2 (1786)
Entstehung
Seite
48
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48Denn nie hat man eher als einige Tage nach derBefruchtung das menschliche Ei gesehen, unddie Schlüsse sind zu dem auch mangelhaft, dieman von den eierlegenden Thiren auf die leben-diggebärenden machet. Wenigstens, mus ichbeiläufig erinneren, kann die Folgerung derHerren von Haller und Bonnet: daß nem-lich der Keim vor der Befruchtung zugegen sei,weil der Dotter gegenwärtig ist — wenn siedasjenige, so ich (§. 11.) gesagt habe, auchkeineswegs schwächen sollte — nicht den Men-schen oder die virfüssigen mit Hare versehenenThire trefen. Denn da der Schöpfer gewollthat, daß die Jungen der eierlegenden Thire inder Schale bis zur Ausschlisung eingeschlossenbleiben und also keine Gemeinschaft oder Ver-bindung mit der Mutter haben sollen; so hater darum wahrscheinlicher Weise in das Ei denDotter und alle zu ihrer Bildung nötige Stoffegelegt. Und daher glaub' ich kann hir wolschwer-