127nem, und unerträglichem Stolze öffentlich berüh-men, und schmeichelen dörfen, daß sie sich mitBearbeitung wohlthätiger Wissenschaften unermü-det beschäftigen, die gesammelten Kenntnüssen zunWohl der Menschheit, zum Unterrichte des Pat-ter=ja sogar des ganzen Catholischen Teutschlanddes, und zu Beförderung der wahren (aber nichtCatholischen Religion) gemeinnützig verbreiten, durchSchriften und erbauliche Thaten ihrem Mit-menschen, und sonderlich der vatterländischen In-gend zu nützen streben, sich für das Glück derganzen menschlichen Geschlechts und für das walr-re Christenthum aufopferen, als Lehrer, die sichzu Schühler Jesus gebildet haben, Unterrichtungin Sitten geben, die dunkelen Finsternüssen, desPabsttums zerstreuen, theils uralte, theils neueJerlehren, und Schwärmereyen anführen, undihre Schühler in Ueppigkeit, Wollust, und Geil-heit auf die niedlichste, und empfindlichste Art un-terrichten?§. 3.Nimmt der fürtrefliche Vormund nicht schließ-lich mit vollem Rechte die Erlaubnuß zu seinereigenen Rechtfertigung, oder vielmehr zu Beschä-mung seiner Ankläger anzuführen, daß ErtzbischofHermann VI. im Jahre 1544 eine Kirchenre-formation erliesse, deren richtige Grundsätze ganzmerkwürdig seynd? Aller Dingen. ErtzbischofHerr.
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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127
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