93einer diese, und der andere jene Stelle angerühmt?Wird ein solcher nahmhaft gemacht, alsdannwollen wir sehen, ob er als ein unverwerflicherZeug könne angenommen werden.§. 18.Ist wohl wunder, daß die Zuhörer eine all-gemeine Zufriedenheit bezeigen, als welche zurfüssen Neuerungsmilche angewohnt, ebenfalls mitder allgemeinen Zufriedenheit zuhören würden,wann ein Thomasius (1) vorlies, daß derTeufel, welcher Christus in der Wüste versuchethat, in der Gestalt eines Mönchs mit einergrossen, und scheuslichen Kute erschienen seye?Ist wunder, daß der Vorleser so viele Zuhörenhabe, als das Professorchen in der Nachbahr-schaft, welches seine Vorlesungen, und kleineSpöttereyen über die Religion so unterhaltend)und angenehm macht, daß nicht einmahl die Po-licey die grosse Anzahl derer Zuhörer verminderenlönne? Ist wunder, wann der Beklagte unterseinen Zuhöreren solche offentliche Lehrer, Welt-pfassen, Exjesuiten, Leser, Prediger, und Prie-ster aus verschiedenen, und sonderlich dem Minoriten-orden zählt, welche vollkommen seines Gleichensund ebenmäßig Meuerungsfüchtige AufklärerFreygeister, Verführer, Verfälscher, und Schmie-de falscher Schriften, und Schriftstellen seynd?Wie(1) Dissertat. Academic. Tom. II. Dissertat. LV. S. XXXI.
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Des catholischen Pfarrers zu Calenberg fortgesetzte Aufklärungen des aechten Actenstucks der Lästerung, Verläumdung und Unverschämtheit aus dem bönnischen Universitäts-Briefschranke
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93
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